Palmöl in Lebensmitteln – das ist wichtig zu beachten

Palmöl wird in sehr vielen Produkten verarbeitet. Grund dafür ist, dass es sich um eines der günstigsten Speiseöle für die Zubereitung von Lebensmitteln handelt. Allerdings steht es auch stark in der Kritik.

Durch die Rodung der Wälder werden die Lebensräume von Tigern und Organ-Utans zerstört. Zusätzlich dazu gilt Palmöl als ein Bestandteil im Lebensmittel, dem eine Beteiligung an der Entstehung von Krebs oder auch an Erkrankungen des Herz- und Kreislauf-Systems beteiligt ist.

Doch es ist gar nicht so einfach, Lebensmittel ohne Palmöl zu finden. Immerhin ist das Produkt nicht nur in Butter und Schokolade, sondern auch in Babynahrung, Tütensuppen und auch in Fertiggerichten zu finden.

Das macht es schwer, das Konsumverhalten so umzustellen, dass gar kein Palmöl mehr konsumiert wird. Zusätzlich dazu ist zu bedenken, dass an der Herstellung von Palmöl auch zahlreiche Menschen beteiligt sind, für die es sich um einen lebenswichtigen Job handelt.

Wichtig ist es zu schauen, woher das Palmöl kommt und in welcher Menge es in den Lebensmitteln enthalten ist.

Weitere Informationen über das umstrittene Palmöl können Sie der Internetseite www.palmöl-produkte.de entnehmen.

Sollte komplett auf Palmöl verzichtet werden

Es ist gar nicht so einfach, auf Palmöl zu verzichten. Vielleicht haben Sie das selbst schon auf der Suche nach den passenden Produkten festgestellt.

Nun stellt sich die Frage, ob es besser ist, dann lieber auf eine Alternative in Form von Palmöl aus kontrolliertem Anbau oder auch aus zertifiziertem Palmöl zurückzugreifen.

Kritiker weisen darauf hin, dass es sich hierbei lediglich um eine weitere Form der Zerstörung handelt, die jedoch mit einem Siegel versehen ist.

Wichtig für Sie zu wissen ist, dass nachhaltiges Palmöl nicht unbedingt ein Palmöl mit der Kennzeichnung „bio“ sein muss. Es gibt den RSPO. Hierbei handelt es sich um den sogenannten „runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“.

Dieser hat einige Kriterien festgelegt, die für die Zertifizierung von Palmöl wichtig sind. Ziel ist es unter anderem, dass die Rodung reduziert wird.

Allerdings wird der Fokus nur auf die Wälder gelegt, die als sehr schützenswert gelten.

Noch strenger geht dagegen die Palm Oil Innovation Group vor. Die POIG besteht aus verschiedenen Unternehmen, zu denen auch Greenpeace gehört.  

Bio-Palmöl und die Vorgaben

Wenn Sie direkt nach Bio-Palmöl schauen, können Sie sich über die Kriterien informieren. Ein Produkt gilt beispielsweise erst dann als Bio-Produkt, wenn es nicht mit Pestiziden oder auch synthetischem Dünger hergestellt wurde.

Zusätzlich dazu erfolgt die Düngung auf den Plantagen nur mit natürlichen Mineralien sowie mit Kompost. Die Entfernung von Unkraut erfolgt manuell. Dadurch wird der Boden nicht zu stark beansprucht.

Wenn es zu Schädlingen auf den Palmen kommt, dann werden diese mit natürlichen Mitteln reduziert.

So kommen hier zum Beispiel die sogenannten Nützlinge zum Einsatz. Interessant ist auch der Schutz des Bodens. Es wird darauf geachtet, dass dieser immer bewachsen ist.

Dies soll dafür sorgen, dass es nicht zu einer Erosion kommt. Es ist also durchaus nicht verkehrt, beim Kauf von Produkten mit Palmöl darauf zu achten, dass es sich um ein Bio-Palmöl handelt, das hier zum Einsatz kommt.

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