Superfood und Snacks für Events

Der Begriff Superfood steht für Lebensmittel, die einen besonders hohen Gehalt an Vitalstoffen besitzen. Algen, Chia-Samen oder Goji-Beeren werden immer beliebter und dass nicht ohne Grund. Der Anteil an Vitaminen, Proteinen und Mineralien kann sich sehen lassen. Auch Altbekanntes ist mittlerweile zum Nährstoff-Hit avanciert. Grünkohl, Spinat oder Haferflocken sind nicht weniger vollgepackt mit gesunden Inhaltsstoffen. Snacks mit Superfood sind auf Events die perfekten Häppchen und sehr begehrt.

Welche Snacks eignen sich für Events am besten?

Für Events sind mit Superfood zu empfehlen, die sich schnell und einfach zubereiten lassen. Dabei muss der Snack nicht nur aus einer gesunden Zutat bestehen. Viele der Nährstoff-Bomben lassen sich gut kombinieren.

Joghurt mit Haferflocken und Cranberrys im Gläschen

Ein leichter und gesunder Snack ist ein Dessert mit Joghurt, Haferflocken und Cranberrys. Der Nachtisch lässt sich schnell zubereiten und ist reich an Vitalstoffen. Haferflocken und Cranberrys gelten als Superfood und ergeben zusammen mit dem Joghurt eine schmackhafte Kombination. Im Gläschen serviert und mit einem Minzblatt garniert ist das Dessert auch etwas fürs Auge.

Garnelen-Sushi mit Algen und Mango

Algen sind das Superfood schlechthin. Die Kraft aus dem Meer kann mit Garnelen und Früchten wie Mangos als Sushi zubereitet werden. Alle Zutaten liefern wichtige Nährstoffe und können gemeinsam einen kulinarischen Genuss erzeugen. Die Besucher des Events werden von diesem Snack begeistert sein.

Smoothies aus Grünkohl

Die Teilnehmer des Events wollen natürlich auch etwas trinken. Mit leckeren Smoothies aus Grünkohl werden die Besucher nicht nur mit Flüssigkeit versorgt, mit dem Getränk erhalten sie einen regelrechten Vitaminkick. Grünkohl liefert viel Vitamin K und Vitamin C, Eisen, Calcium und eine Menge antioxidativ wirkender Pflanzenstoffe. Bei Events, die etwas länger dauern, können die Teilnehmer damit ausreichend Energie tanken.

Quinoa-Salat mit Paprika und Koriander

Quinoa-Samen sind echt Kraftpakete und bieten gesundes Eiweiß in Hülle und Fülle. Mit roter Paprika und Koriander zu einem Salat zubereitet, stellen die Samen einen idealen Snack für Events dar. Der Salat sättigt, liefert wichtige Nährstoffe und schmeckt vorzüglich. Eine Vinaigrette aus Limetten und Senf gibt den letzten Pfiff.

Wie kann man Geld sparen?

Manches Superfood hat seinen Preis, daher sollte Ausschau nach Angeboten gehalten werden. Snacks und Superfood, aber auch kleine Goodies wie fruchtige Bonbons können in größeren Mengen gekauft werden, um Geld zu sparen. Packungen von einem Kilo und mehr sollten den Preis etwas mindern. Wer nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, sollte die regionalen Nährstofflieferanten nutzen. Es müssen ja nicht unbedingt die exotischen Samen aus China und Co. sein. Haferflocken und Grünkohl sind ebenso reich an Vitalstoffen und wachsen hierzulande. Mit Superfood aus der Region wird zudem das Klima geschützt, da kein Transport per Flugzeug oder Containerschiff anfällt. Süße Extras wie Bonbons können als Gastgeschenke angeboten werden und sind in Großpackungen besonders günstig zu erwerben.

Fazit

Snacks mit Superfood sind der Renner auf Events. Es gibt zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten, die äußerst wohlschmeckend sind und die Teilnehmer mit vielen Nährstoffen versorgen. Dank der gesunden Kost sind die Besucher auch für lang andauernde Veranstaltungen gewappnet. Die Rezepte sind einfach und diverse Snacks lassen sich schnell zubereiten.

Ein leckeres BBQ zubereiten – Wie geht das?

Besonders in den warmen Monaten des Jahres zieht der Rauch eines Grillabends durch die Luft. Er lädt zum gemütlichen Zusammensitzen und dem Genießen der zubereiteten Speisen ein. Das amerikanische BBQ ist eine alternative Zubereitungsart, die auch hier zunehmend an Beliebtheit gewinnt.

Was ist ein echtes BBQ?

Die Praxis des Barbecues stammt aus Amerika und bezeichnet dort einen Lebensstil. In entspannter Atmosphäre wird das BBQ in langen Sommerabenden regelrecht zelebriert. Während das klassische Grillen direkt über den heißen Kohlen stattfindet, werden beim Barbecue Fleisch, Fisch oder Gemüse bei einer niedrigeren Temperatur und über einen längeren Zeitraum gegart. Dafür ist es notwendig einen Smoker zu Kaufen oder einen Kugelgrill umzufunktionieren. Der heiße Rauch gart das Fleisch langsam bei konstanter Temperatur und lässt es so saftig und aromatisch zurück.

Welcher Grill eignet sich für ein BBQ?

Die Zubereitung beim BBQ wird auch als smoken bezeichnet. Das Grillgut wird durch die indirekte Hitze des Rauchs gegart und nimmt dabei das klassische BBQ-Aroma an. Um richtig smoken zu können, ist ein geeigneter Grill die Grundvoraussetzung. Für begeisterte Barbecue-Fans empfiehlt es sich, als langfristige Investition einen Smoker zu kaufen. Alternativ kann aber auch ein Kugelgrill mit einem Smoker-Einsatz versehen werden. Bei der Suche nach einem Smoker zum Kaufen weisen die Modelle zwei getrennte Kammern für das Brennmaterial und das Grillgut auf. Damit wird das indirekte Garen ermöglicht, indem der Rauch aus der Brennkammer durch die Garkammer zieht. Für eine konstante Hitze bei etwa 110 Grad Celsius sollte der Smoker zum Kaufen zudem dicke Stahlwände aufweisen. Damit wird eine schonende und gleichmäßige Zubereitung des Grillguts ermöglicht.

Räucherholz und der BBQ-Rub für das Aroma

Charakteristisch für das BBQ ist das Räucheraroma des zubereiteten Grillguts. Einen Smoker zu kaufen ist dafür nur der erste Schritt. Für ein intensives Aroma werden verschiedene Räucherchunks oder kleinere Chips angeboten. Die Wahl des Holzes ist ausschlaggebend für das Ergebnis und kann sich an dem gewählten Grillgut orientieren:

  • Eiche, Buche und Erle passen zu Fleisch und Gemüse
  • Hickory-Holz aus Amerika für Fans des klassischen Barbecues
  • Mandel gibt ein nussig-süßes Raucharoma
  • Hölzer von Obstbäumen mit einem süßen Aroma

Ungeeignet sind dagegen Hölzer mit hohem Harzgehalt oder viel Öl. Das Räucherholz sollte von hoher Qualität sein und vor der Verwendung gewässert werden, damit das Aroma während des Verbrennens langsam und gleichmäßig abgegeben wird. Als Ergänzung zum Holz kann das Grillgut im Voraus mit einer BBQ-Rub versehen werden. Das bezeichnet eine Gewürzmischung in flüssiger oder pulvriger Form, die in das Fleisch einmassiert wird. Durch die niedrigeren Temperaturen beim Barbecue kann der Zucker eines Rubs karamellisieren, ohne zu verbrennen. Eine Kombination aus Zuckerhaltigen Gewürzen mit einem scharfen Gegenpart verleiht dem Grillgut einen einzigartigen Geschmack. Grillgut und Beilagen auswählen Klassisch werden beim BBQ große und zähe Fleischstücke zubereitet. Zu den Klassikern gehören Spare-Ribs, Pulled Pork oder Rinderbrust. Steaks oder Geflügel eignen sich nur bedingt, da sie viel Flüssigkeit und Fett verlieren. Große Fleischstücke mit viel Fett und Muskeln werden über einen langen Zeitraum schonend gegart werden. So kann das Fleisch anschließend saftig und zart verzehrt werden. Aber auch Lachs und anderer Fisch eignet sich, wenn einen Smoker zu kaufen vorgesehen ist, für die Zubereitung. Für Vegetarier können der klassische Grillkäse oder Gemüsespieße zubereitet werden. Sogar für den Nachtisch ist mit einem gesmoketen Apfelkuchen gesorgt.

Alle Bestandteile für einen erfolgreichen BBQ-Abend

Das BBQ, und dafür einen Smoker zu kaufen bietet eine gute Alternative für die Zubereitung des Grillguts. Durch das verwendete Räucherholz erhält das Fleisch ein intensives Aroma, das durch den BBQ-Rub verfeinert wird. Auf dem Grill lässt sich für jeden Geschmack etwas zubereiten. Während das Fleisch über mehrere Stunden gart, können Beilagen genossen und die gemeinsame Zeit zelebriert werden. Man fühlt sich mit dem leckeren Essen so, dass man einen Urlaub bei Ferienwohnung Cadzand Bad am See genießen würde.

Gesünder durch weniger Zucker

Seit Zucker um circa 1100 n.Chr. seinen Weg nach Europa fand, hat er den Gaumen der Menschen in besonderer Weise erfreut. Zunächst noch ein Luxus mit medizinischer Verwendung, ist er heute ein allgegenwärtiges Verbrauchsgut. Viel zu viel davon nehmen wir täglich zu uns. In Brotaufstrichen steckt viel Zucker, im Müsli ebenfalls und in den meisten Fertiggerichten – selbst in eigentlich herzhaften Geschmacksrichtungen, an die man zunächst  einmal gar nicht denkt. Zu den Folgen von langfristig hohem Zuckerkonsum zählen neben Karies, Diabetes und Adipositas auch Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs.  Welche Zuckerersatzstoffe sind geeignet, wenn man Zucker reduzieren oder ganz auf ihn verzichten will?  Und sind die auch gesund? Bieten sie eine brauchbare Alternative?

Ein Zehntel wäre in Ordnung!

Viel zu häufig stehen Zucker und Süßes nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen in der Ernährung ganz oben. Leider ist ein Zuviel an Zucker oft genug die Ursache für eine ganze Reihe der sogenannten Zivilisationskrankheiten. Ernährungsfachleute raten daher zu einer drastischen Reduktion des Zuckerkonsums, und zwar auf weniger als 10% der Gesamtenergiezufuhr. Das bedeutet bei einem durchschnittlichen Energiebedarf von 2000 Kalorien eine Höchstmenge von etwa 50 Gramm Zucker am Tag. Dabei zählt dann jedoch nicht nur der Zucker im Kaffee.  Versteckter Zucker findet sich wie erwähnt in nahezu allen vorgefertigten Produkten und Fertiggerichten. Normalerweise stehen die enthaltenen Mengen ja auf der Verpackung, was für die Hersteller gesetzlich verpflichtend ist. Allerdings gibt es durchaus alternative Süßungsmittel und Zuckerersatzstoffe, die ebenfalls süß schmecken. Tatsächlich gibt es davon inzwischen so viele, dass man als Nichtfachmann oder –frau schon einmal den Überblick verlieren kann. Wir möchten hier nur einige der bekanntesten vorstellen.

Süßkraut (Stevia rebaudiana)

Bei Stevia handelt es sich um eine Pflanze mit einem stark süß schmeckenden Bestandteil, der auch extrahiert werden kann und quasi keine Kalorien enthält. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südamerika und wird dort von der einheimischen Bevölkerung seit Jahrhunderten zum Süßen benutzt. Inzwischen konnte sich Stevia  auf internationalen Märkten durchsetzen, vor allem in Form von Pulver, Tabletten und in flüssiger Form. In Deutschland gab es zuvor eine längere Phase der Prüfung durch die Behörden. Ausführliche Infos hierzu findet man übrigens auf der Internetseite steviaratgeber.de. Dort findet man auch mehr über die verschiedenen Aspekte seiner Verwendung, sowie Hintergrundinformationen zur Pflanze und dem daraus gewonnenen Süßungsmittel. Anfängliche Gesundheitsbedenken konnten übrigens weder in Deutschland noch in anderen Ländern trotz genauer Kontrollen durch die Lebensmittelbehörden in keiner Weise bestätigt werden, so dass Stevia auch für die deutschen Verbraucher schließlich als unbedenklich freigegeben wurde.

Süßstoffe

Süßstoffe bringen erheblich weniger Kalorien als Haushaltszucker mit sich und haben fast keinen Brennwert. Dabei ist ihre Süße im Vergleich zu Zucker viel intensiver. Ein weitere Pluspunkt: sie fördern keine Karies und greifen die Zähne nicht an. Sie kommen inzwischen in vielen Nahrungsmitteln und Getränken zum Einsatz, die als kalorienreduziert oder „light“ angeboten werden. Außerdem sind sie in Kaugummis und Bonbons enthalten, die als zuckerfrei gekennzeichnet sind. Als Zusatz für Kaffee usw. kommen sie als kleine Tabletten im praktischen Spender auf den Tisch oder auch flüssig in einer Flasche mit Tropfspitze.

Was sind Zuckeraustauschstoffe?

Bei den Zuckeraustauschstoffen handelt es sich vor allem um Substanzen, die als Zuckeralkohole oder Polyole bezeichnet werden. Mit unserem Trinkalkohol haben sie indessen wenig gemein. Es handelt sich um zuckerähnliche Verbindungen, die vergleichsweise ähnlich wie Haushaltszucker süßen. Bei einigen ist die Süßkraft spürbar geringer. Jedoch bringen sie weniger Kalorien mit sich als Zucker. Sie beeinflussen den Blutzuckerspiegel daher in geringerem Maße.

Ein mittlerweile recht bekannter Vertreter der Zuckeralkohole ist Erythrit, auch als Erythritol bezeichnet, mit einen glykämischen Index von Null. Das Mittel wird industriell mit Hilfe von Hefepilzen in einem Fermentationsprozess aus Glukose und Saccharose hergestellt. Die im Handel erhältlichen Kristalle sehen aus wie Zucker, die Süße entspricht ungefähr 70% von Haushaltszucker. Erythrit hat einen gewissen Eigengeschmack, der als kühlend empfunden wird. Dazu passend findet man Erythrit auch häufig in Kaugummis und Bonbons. In der Natur findet es sich in geringen Mengen beispielsweise in Obst oder Pilzen.

Natürliche Zuckeralternativen

Seit alters her bekannt ist Honig. Bevor der Zucker bei uns bekannt wurde, war Honig das einzig bekannte Mittel zum Süßen. Gegenüber raffiniertem, weißem Zucker hat Honig durchaus einige Vorteile. Allerdings besteht Honig hauptsächlich aus Zucker, nämlich zu 80%. Im Vergleich kommt man aber mit einer geringeren Menge aus, um die gleiche Intensität an süßem Geschmack zu erreichen.

Es gibt noch viele weitere Süßungsmittel, die auf Naturgrundstoffen basieren. Vielleicht haben Sie schon einmal Kokosblütenzucker im Supermarktregal gesehen? Kokosblütenzucker wird nicht industriell raffiniert. Sein natürlicher, leichter Eigengeschmack wird in den allermeisten Fällen absolut nicht als störend empfunden. Seine Süße entspricht der von Zucker, hat aber auch den gleichen Kaloriengehalt.

Das kann eine zuckerarme Ernährung bringen

Wenn wir Zucker zu uns nehmen, steigt der Blutzuckerspiegel sehr schnell an. Das löst Belohnungsgefühle in unserem Gehirn aus. Dabei werden nämlich bestimmte Botenstoffe im Organismus ausgeschüttet, die ein angenehm glückliches Gefühl auslösen. Dieser Umstand macht es denn auch so schwer, den Zucker aus der Ernährung wegzulassen.

Manche Personen reagieren mit Entzugserscheinungen, wenn sie mehrere Tage lang keinen Zucker mehr zu sich nehmen. So können sich Kopfschmerzen oder Heißhungerattacken einstellen. Innerhalb weniger Wochen kann der Körper sich jeoch umstellen und entwickelt ein anderes Geschmacksempfinden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat 10 Regeln für eine gesündere Ernährung mit weniger Zucker zusammengestellt. Zucker macht zwar glücklich, aber auch dick! Er fördert nicht nur Karies und Adipositas, sondern auch Diabetes. Für den süßen Snack und Getränke sollte man nach Möglichkeit auf zuckerfreie Produkte ausweichen. Es gibt eine ganze Reihe brauchbarer Alternativen.

Gesunde Ernährung auch an stressigen Tagen

Unser Körper ist darauf angewiesen, was wir ihm seine wichtigen Nährstoffe in Form von Nahrung anbieten. Desto gesünder und vielseitiger wir uns also ernähren, umso besser für den gesamten Organismus. Leider bringt der Fortschritt unserer heutigen Zivilisation und der damit einhergehenden, neuesten Errungenschaften in puncto Digitalisierung und Technik, nicht nur positive Aspekte mit sich. Sondern auch die negative Seite der Medaille zeigt sich uns mit erschreckender Nüchternheit.

Sogenannte Zivilisationskrankheiten, wie Fettleibigkeit, Übergewicht, Diabetes, Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen und, und, und, sind die Folge Dessen. Und kommt noch der stressige Alltag hinzu, indem wir kaum noch Zeitfenster für eine gesunde Ernährung finden und auch selbst die Zeit zum genügsamen Essen auf der Strecke bleiben, dann wird es ganz schön dünn für unser hoch kompliziertes und sensibles Konstrukt des menschlichen Organismusses. Ein fataler Fehler, der sich spätestens bei zunehmende Alter deutlich sichtbar machen kann. 

Gesundes Ernähren leicht gemacht

Drei elementare Dinge sind bei einer gesunden Ernährung von großer Wichtigkeit: Ausgewogenheit und Vielfalt bei der Suche nach den jeweiligen Lebensmitteln. Vielfalt ist der Schlüssel zum Erfolg in vielerlei Hinsicht und ganz besonders bei der Ernährung. Wer hier auf eine ausreichende Ausgewogenheit setzt, macht zunächst erst einmal alles richtig.

Gemüse, Obst und Getreide. Diese drei Elemente sind wichtig für unsere Ernährung, da sie allesamt, jedes für sich, ganz spezifische Nährstoffe in sich trägt. Spurenelemente, Mineralien, wie verschiedene Vitamine, Bausteine, die als wichtige Träge für bestimmte Substanzen sein können. Dazu noch eine Prise an guten Fetten, die beispielsweise durch Fisch aufgenommen werden können, und schon sind wir schnell mit unserem Körper im Einklang und fühlen uns wohl. Wertvolle und hilfreiche Tipps und Anregungen hierzu findet man in diesem Gesundheitsblog auf anschauliche Art und Weise präsentiert. Stoffwechsel und Körperkreislauf können auf diese Weise perfekt ineinander verzahn agieren und uns tagtäglich auf Vordermann bringen. Und besonders wenn wir vom Stress geplagt kaum zur Ruhe und zum Durchatmen finden, ist die gesunde und ausgewogene Ernährung Gold wert. Gerade im hohen Alter sollte man auf gesunde Ernährung und Sport viel Wert legen.

Zu viel Zucker macht krank

Wir zivilisierten Menschen essen definitiv zu viel Zucker. Und dies geschieht nicht nicht einmal zwangsläufig ganz bewusst und absichtlich. In unzähligen :Lebensmitteln verstecken sich Zuckerstoffe, die wir nicht als solche erkennen können und deren wir gar nicht bewusst sind. Man kann aber durchaus komplett auf Zucker verzichten und ein ganz gesundes und sogar auch hier und da sehr süßes Leben führen. Das funktioniert recht einfach, wenn man sich alle Lebensmittel einmal genausten unter die Lupe nimmt und alle Inhaltsstoffe überprüft. Zucker und Süßungsmittel befinden sich tatsächlich in Lebensmitteln, von denen wir nie gedacht hätten, dass sie gezuckert oder gar gesüßt sind.

Die Krankheit Diabetes kommt nicht von Ungefähr. Man nimmt an, dass rund sieben Millionen Menschen in Deutschland allein an Diabetes mellitus erkrankt sind. Und das Fatale ist, dass man ebenfalls davon ausgeht, dass etwa zwei Millionen betroffene Menschen gar nicht wissen, dass sie erkrankt sind. Denn Diabetes, im Volksmund auch als „Zucker“ bezeichnet, ist eine äußerst heimtückische Erkrankung, die der heutigen Zivilisation und dem Lebensstandard zugrunde gelegt wird. Denn Fakt ist, dass wir uns weniger bewegen als früher und dafür aber viel mehr Nahrung auf nehmen, als eigentlich nötig wäre. Die sogenannte Anreicherung der Fettpolster an den Hüften, die für schlechte Tage in der Hungersnot gedacht waren, sind überflüssig geworden. Dennoch sammeln sich dort die Fettzellen an, wenn sie denn ausreichend gefüttert werden .Und das Futtern tun wir hin und wieder recht gerne auch maßlos und über alle Maßen der Vernunft hinweg. Adipositas und Fettleibigkeit, Übergewicht sind die Folge. Diabetes hat dann leichtes Spiel.

Saisonal ernähren

Das, was in der jeweiligen Saison geerntet werden kann, sollte auch auf unseren Tellern landen. Schließlich gibt es sicherlich hierzulande genügend Möglichkeiten beim Bauern von nebenan, oder auf den Wochenmärkten regionales Gemüse und Co. einkaufen und verwerten zu können. Nach dem Motto: Im Sommer viele Beeren und Sommergemüse und Salate essen. In Herbst und Winter dann Pilze, Kohlgemüse aller Art beispielsweise kochen. Kohl ist zudem ein wichtiger Träger für das Vitamin C. Dieses holen wir uns im Sommer reichlich durch die Auswahl an Zitrusfrüchten wie Zitronen, Mandarinen und Apfelsinen. Aber auch neue Sorten der Gemüse von heute bereichern unsere Vielfalt, wie etwa der Broccoli oder der Salat Lollo Rosso, Rucola und mehr. Wenn wir schon über die Grenzen hinaus auf des Nachbarn Teller schauen dürfen, dann sollten wir dies auch für uns sinnvoll nutzen können.

Lupinenmehl – eine kraftvolle, vielseitige und pflanzliche Alternative!

In der heutigen Zeit besitzt eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde und ökologische Lebensweise einen immer höheren Stellenwert. Der neueste Trend sind Lupinenmehl und Lupinen-Eiweißgetränke, welche durch ihre zahlreichen Vorteile immer häufiger in Ladenregalen zu finden sind. Das Mehl der Lupinensamen besitzt einen mild-nussigen Geschmack und ist einer der kraftvollsten Lieferanten für pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und Mineralien. Ganz gleich, ob Brot, Kuchen, Müsli oder zur Anreicherung von Smoothies – Lupinenmehl ist ein wahrer Allrounder in der Küche.

Herkunft und Herstellung von Lupinenmehl

Das Lupinenmehl wird hergestellt aus den Samen der Lupinen, eine Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchte. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika, zählt jedoch seit Langem als europäische Kulturpflanze. Die Pflanzengattung der Lupine sind eng verwandt mit der Erdnuss, Erbse und der Kichererbse. In der Herstellung werden die Proteine aus den Lupinensamen extrahiert, um daraus das nussig-aromatische Lupinenmehl zu gewinnen.

Das Lupinenmehl und Lupinenschrot der Lupine enthält hochwertiges Eiweiß, Ballaststoffe, alle essenziellen Aminosäuren und eine Vielzahl weiterer Nährstoffe. Aus diesem Grund gehört es im Mittelmeerraum längst zur gesunden Ernährung und gilt als beliebte Zutat in einer Vielzahl an kulinarischen Rezepten. Der Eiweißgehalt von über 35 Prozent macht Lupinenmehl zum absoluten Superfood für Fans gesunder Ernährung, Sportler, Vegetarier und Veganer. Darüber hinaus besitzt das Mehl eine Vielzahl gesundheitlicher und ökologischer Vorteile.

Die gesundheitlichen und ökologischen Vorteile von Lupinenmehl


Lupinenmehl hat das Potenzial andere tierische, sowie pflanzliche Lebensmittel zu ersetzen. Im Vergleich zu anderen Produkten bietet es eine Vielzahl erstaunlicher Vorteile, dazu gehören:

  • über 35 Prozent biologisch, hochwertiges Eiweiß
  • reich an gesunden Ballaststoffen und Mineralstoffen
  • enthält Kalzium, Eisen, Zink und Magnesium
  • vollkommen frei von Gluten, Cholesterin und arm an Purinen
  • enthält eine Vielzahl Antioxidantien, sowie Beta-Carotin und Vitamin E
  • unterstützt den Muskelaufbau, erstklassige Alternative zu Fleisch
  • senkt den Blutzucker, ideal für Diabetiker
  • biologischer Anbau in Deutschland dient dem Klimaschutz (Alternative zu Soja)
  • ökologische Umweltverträglichkeit

Verwendung und Rezeptideen für Lupinenmehl

Die Einsatzmöglichkeiten von Lupinenmehl sind äußerst vielfältig und individuell. Am häufigsten findet es Verwendung, um Weizenmehl zu ersetzen. Der hohe Proteingehalt der Lupinen macht es zum idealen Fundament für Backwaren aller Art. Speziell in den letzten Jahren hat das Lupinenmehl aus mehreren Gründen dem Sojamehl den Rang abgelaufen. Vordergründig begeistern die Inhaltsstoffe und der Fakt, dass Lupinenmehl gänzlich ohne Gentechnik hergestellt wird. Die Vielseitigkeit im Einsatz in der Küche zeigt sich in vielen Rezeptideen, dazu gehören:

  • 1. Backwaren aller Art


In sämtlichen Backwaren können bis zu 20 Prozent der Gesamtmenge an Mehl durch Lupinenmehl ersetzt werden. Ein Lupinmehlgehalt von über 20 % ist nicht empfehlenswert, um Konsistenz und Geschmack der Backwaren nicht zu verändern. Empfohlen wird beispielsweise Lupinenmehl und Dinkelmehl zu kombinieren, um daraus erstklassiges Brot oder Pfannkuchen herzustellen.

  • 2. Proteinshakes zum Sport

Der hohe Proteingehalt von Lupinenmehl macht es zur Wunderwaffe für eiweißhaltige Mixgetränke für den Sport und zum Muskelaufbau. Dazu wird es ganz einfach gemeinsam mit Wasser, Milch oder einer pflanzlichen Milchalternative gemischt und anschließend mit Obst oder Gemüse verfeinert. Die empfohlene Portion, um starke Resultate zu erzielen, liegt bei etwa 40 Gramm Lupinenmehl.

  • 3. Suppen, Saucen oder Pudding

Das Mehl der Lupinensamen eignet sich hervorragend zum Abbinden von Suppen, Saucen oder zur Verfeinerung von Pudding. Es ersetzt Stärke- bzw. Kartoffelmehl und erschafft erstklassige Texturen und Konsistenzen.

  • 4. Ersatz in unendlichen Rezepten

Das Mehl kann in unendlichen Rezepten eingesetzt werden und gilt als Ersatz für sämtliche pflanzliche, sowie tierische Eiweißquellen. Es dient als Ersatz zum herkömmlichen Ei, zu Soja und vielen anderen Produkten.

Unser Fazit zur Verwendung von Lupinenmehl

Das Lupinenmehl ist zweifelsfrei eine absolute Bereicherung für jeden Speiseplan und punktet in Sachen Nachhaltigkeit. Es überzeugt durch den hohen Proteingehalt und die erstklassigen Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Fettsäuren. Darüber hinaus enthält es alle essenziellen Aminosäuren, die für eine Vielzahl an Prozessen im menschlichen Organismus notwendig sind. Lupinenmehl ist definitiv eine tolle Unterstützung für Menschen, die eine pflanzliche Ernährung bevorzugen und nach einer ökologischen, regionalen Alternative zu Fleisch, Soja und Co. auf der Suche sind.

Vollkornprodukte und deren gesundheitlichen Nutzen!

Vollkorn- oder Weizenprodukte? Die Mehrheit würde instinktiv sagen, das die Vollkornprodukte gesünder sind. Doch warum fällt es trotzdem so vielen Menschen schwer, Vollkornprodukte in ihre tägliche Ernährung einzubauen? Und warum ist Vollkorn überhaupt so gesund?

Was versteht man unter Vollkorn?

Fast jeder kennt Vollkorn, doch die wenigsten wissen wirklich was dahinter steckt.
Vollkornprodukte können aus jedem möglichen Getreide, wie Roggen, Weizen oder Dinkel hergestellt werden. Die Getreidekörner der Pflanzen bestehen aus drei Teilen. Die drei Bestandteile sind die Schale, der Mehlkörper und der Keim. Nur wenn alle drei Bausteine verarbeitet sind, kann man diese Vollkornprodukte nennen. Vollkorn findet man in Produkten, wie beispielsweise Brot, Mehl und Haferflocken.

Wie erkennt man echte Vollkornprodukte?

Bei vielen Produkten trügt der Schein. Meist sind sie braun eingefärbt und sehen nur gesund aus. Hierbei wird oft Zuckerkulör oder Melasse verwendet. Denn aufgepasst: Ein dunkles Brot mit Körnern auf der Kruste muss nicht gleich ein richtiges Vollkornbrot sein. Bei Vollkorngebäcken muss das verwendete Mehl mindestens 90 Prozent aus Weizen- oder Roggenvollkornerzeugnissen bestehen. Am sichersten ist es, wenn Sie sich die Zutatenliste der Produkte genau ansehen oder beim Fachpersonal nachfragen.

Warum ist Vollkorn eigentlich so gesund?

Immer wider hört man, dass Vollkorn so viel gesünder als andere Produkte sei. Doch was steckt wirklich dahinter? Vollkornprodukte enthalten viele Inhaltsstoffe, die wichtig für die Nährstoffversorgung unseres Körpers sind. Darunter fallen zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe oder Ballaststoffe. Letztere sind zudem positiv für die tägliche Nahrung, da sie länger satt machen, als diverse Weizenprodukte. Wenn Sie sich jedoch zu einseitig von Vollkornprodukten ernähren, besteht die Gefahr einer Verstopfung, aufgrund der Ballaststoffe. Ballaststoffe bestehen aus pflanzlichen Fasern, welche im Körper aufquellen und ihm Wasser entziehen. Deshalb beachten Sie: Immer viel Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Saftschorle trinken!
Die Inhaltsstoffe von Vollkornprodukten sind essenziell für eine ausgewogene Nährstoffversorgung des menschlichen Körpers. Dadurch können Sie zudem das Risiko senken, an verschiedenen Krankheiten, wie Diabetes Typ 2 oder Herzkrankheiten zu erkranken.

Wie viel Vollkorn sollte man täglich essen?

Ein Großteil der Menschen weiß nicht, wie viel Vollkornprodukte man täglich zu sich nehmen sollte. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) empfiehlt täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu verzehren. Besonders sollten diese Ballaststoffe aus Vollkornprodukten stammen. Achten Sie jedoch auch auf Ihr eigenes Körpergefühl. Wenn Sie merken, dass Sie Verstopfungen, wegen der Vollkornprodukte bekommen, dann schrauben Sie die Zufuhr ein wenig runter!

Welche Vollkornprodukte sind gut für mich?

1. Vollkornbrot

Der unangefochtene Klassiker unter den Vollkornprodukten ist immer noch das Vollkornbrot. Und das auch nicht ohne Grund. Das Vollkornbrot verbessert die Nährstoffversorgung in der täglichen Nahrung. Einige Studien zeigen, dass Menschen, die mehr Vollkornbrot essen, weniger Bauchfett, als Weißbrotesser aufweisen. Auch im Vollkornbrot sind mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Magnesium oder Calcium enthalten.
Wenn Sie sich auch sonst ausgewogen ernähren, kann Vollkornbrot einen sehr positiven Effekt auf Ihre Gesundheit haben!

2. Vollkornmehl

Verwenden Sie, wenn Sie backen, einfach Vollkornmehl. Statt Ihrem herkömmlichen Mehl kann Vollkornmehl verwendet werden. Wenn Sie sich an den neuen Geschmack nicht gewöhnen können, dann mischen Sie doch am Anfang ein wenig Vollkornmehl zu Ihrem Weizenmehl und steigern langsam die Menge!

3. Vollkornnudeln

Herkömmliche Nudeln aus Hartweizengrieß und Reis können ganz einfach von Vollkornprodukten ersetzt werden. Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Nudel- und Reissorten aus Vollkorn.

Fazit

Wenn Sie das nächste Mal kochen, probieren Sie doch einfach mal Vollkornnudeln aus. Oder kaufen Sie ein Brot aus Vollkorn!

Wichtig: Auch hier macht die Dosis das Gift! Hören Sie auf Ihren Körper und schauen Sie wie viel Vollkorn Ihnen bekömmlich ist. Denn jeder Mensch ist verschieden!
Schauen Sie auch beim Kauf von angeblichen Vollkornprodukten genauer hin! Dunkles Brot bedeutetet nicht gleich Vollkornbrot. Fragen Sie nach und lesen Sie sich die Zutatenliste genau durch Denn auch hier gilt: Nicht nur, weil Vollkorn enthalten ist, ist es automatisch gesund. Beachten Sie auch die anderen Zutaten.

Gemüse frisch schneiden

Am besten schmeckt das Gemüse, wenn es frisch zubereitet wird. Frisch geschnittenes Gemüse schmeckt nicht nur als Rohkost, sondern kann auch in der Küche weiter verarbeitet werden. Wird es länger gelagert, dann verliert es im Laufe der Zeit wichtige Vitamine und Mineralstoffe. 

Das richtige Messer für frisches Gemüse 

Für fast jeden Zweck gibt es ein passendes Messer. Damit sich das frische Gemüse möglichst leicht schneiden lässt, eignen sich verschiedene Messer und Schäler. Mit einem Sparschäler lassen sich nicht nur Kartoffeln, sondern auch Möhren, Äpfel und anderes Obst oder Gemüse von der Schale befreien. Es besitzt eine geschlitzte Metallklinge, sodass sich die Schale möglichst dünn entfernen lässt. 

Ein Schälmesser hingegen hat eine geschwungene Klinge, die sich optimal an die oft gerundete Form von Obst und Gemüse anpasst. Das Schälmesser eignet sich auch zum Putzen von frischem Gemüse und Obst. Erhältlich ist auch ein spezielles Gemüsemesser. Dieses hat eine gerade und relativ kurze Klinge. Damit lässt sich frisches Gemüse optimal schneiden und zerkleinern. 

Messer für hartes und weiches Gemüse 

Damit hartes Gemüse richtig geschnitten werden kann, muss das Messer eine glatte und scharfe Klinge haben. So wird es möglich, auch hartes Gemüse, wie zum Beispiel Möhren, in saubere Scheiben zu schneiden. Sollen größere Gemüsesorten wie Rotkohl oder Weißkohl geschnitten werden, dann wird ein Messer mit einer langen Klinge benötigt. Roh ist der Kohl sehr hart und besitzt in der Mitte einen Strunk, der sich ebenfalls mit einem klassischen Kochmesser herausschneiden lässt. 

Natürlich gibt es auch weiche Obst- und Gemüsesorten. Tomaten haben eine feste Schale, sind im Inneren aber relativ weich. Damit das Gemüse beim Schneiden nicht zerdrückt wird, eignet sich ein Universalmesser mit Wellenschliff am besten. Ein Universal Küchenmesser mit Welle zerteilt weiches Gemüse in hauchdünne Scheiben oder mundgerechte Stücke, ohne das weiche Gemüse zu zerdrücken, wenn es frisch geschnitten wird. 

Frisches Gemüse schneiden und aufbewahren

Frisch geschnitten schmeckt Gemüse nicht nur am besten, sondern enthält auch noch alle Vitalstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Eine natürliche Verpackung haben Obst und Gemüse durch die Schale. Wird diese verletzt, dann verdirbt das Gemüse wesentlich schneller. Daher sollte auch frisch geschnittenes Gemüse möglichst schnell verarbeitet oder entsprechend gelagert und aufbewahrt werden. Einmal angeschnitten, gehören auch frische Möhren oder Tomaten in den Kühlschrank.

Zur Aufbewahrung eignen sich Plastikdosen mit einem verschließbaren Deckel oder sogenannte Ziplock Beutel, die sich ebenfalls leicht verschließen lassen. Hierbei sollte jedoch immer die überschüssige Luft aus dem Beutel gedrückt werden. Alufolie eignet sich nicht, um darin frisch geschnittenes Gemüse einzupacken und aufzubewahren, da Alufolie oxidieren. Es besteht die Gefahr, dass winzig kleine Aluminiumteilchen auf das frisch geschnittene Gemüse übergehen. Als Alternative ist Frischhaltefolie eine gute Lösung. 

Frisches Gemüse wie ein Profi schneiden

Tomaten, Kohl, Zwiebel oder Möhren – jedes Gemüse ist anders und muss dem entsprechend geschnitten werden. Dabei kommt es nicht nur auf die Fingerfertigkeit, sondern auch auf die richtigen Utensilien an. Neben einem scharfen Messer mit passender Klinge ist auch eine rutschfeste Unterlage wichtig. Damit die Messerklinge nicht so schnell stumpf wird, eignet sich ein Holzbrett als Unterlage sehr gut. Bei einer Unterlage aus Marmor oder Glas muss die Messerklinge dem entsprechend öfter geschärft werden. Harte Unterlagen haben jedoch oft den Vorteil, dass sie mit sogenannten Anti-Rutsch-Füßen ausgestattet sind. 

Mit der einen Hand wird das Gemüse festgehalten, in der anderen das Messer. Wichtig ist es, die Fingerkuppen leicht nach innen zu halten, sodass sie nicht gegen die Messerklinge stoßen können. Am einfachsten ist es, frisches Gemüse mit dem Wiegeschnitt zu zerkleinern. Dabei wird die Mitte der Messerklinge immer wieder hoch- und runterbewegt, während die andere Hand das Gemüse nachschiebt. So lassen sich auch Möhren kinderleicht in Scheiben schneiden. Ein großer Eisbergsalat hingegen wird zuerst mit einem großen Messer in der Mitte durchgeschnitten und dann von seinem Strunk befreit.

Tee – der wahre Aristokrat unter den Heißgetränken

Tee ist mehr als ein Getränk, Tee ist eines der ältesten Kulturgetränke, die es auf dieser Welt gibt. Vor sehr langer Zeit galt Tee als Medizin und als der Tee nach Europa kam, konnten ihn sich nur wohlhabende Bürger leisten. Es waren die Engländer, die den Tee aus ihren Kolonien mit nach Europa brachten und seit dem 18. Jahrhundert ist er ein Alltagsgetränk, trotzdem ist Tee noch immer etwas Besonderes. Abwarten und Tee trinken ist zu einem geflügelten Wort geworden, denn Tee verlangt Muße.

Das Getränk der großen Geister

Was wäre Miss Marple, die Meisterdetektivin bei Agatha Christie, ohne ihre Tasse Tee? James Matthew Barrie kochte erst eine Tasse Tee, bevor er sich neue Abenteuer für den Helden Peter Pan einfallen ließ. Tee verleiht dem Geist Flügel – davon war der britische Autor und Dandy Oscar Wilde fest überzeugt. Auch Theodor Fontane setzte sich nur mit einer guten Tasse Tee an seinen Schreibtisch. Tee war nur etwas für Kenner und Genießer – diese Zeiten sind jedoch schon lange vorbei. Heute gibt es die moderne Teeautomat, die ohne großen Aufwand auf Knopfdruck eine Tasse Tee in gewünschter Stärke aufbrüht. Dafür ist der Tee von heute lecker und genießbar, was beim Tee nicht immer der Fall war.

leckerer Tee in einer Tasse

Alles andere als ein Genuss

Lange Zeit war Tee alles andere als ein Hochgenuss. Die Blätter waren eigentlich nur dazu gedacht, dem furchtbar fauligen oder sehr salzigen Geschmack des Wassers einigermaßen zu überdecken. Die großen Weltumsegler tranken gezwungenermaßen Tee, erst später war Tee ein Genussmittel im wahrsten Sinne des Wortes. Im alten China galt Tee als eine wirksame Medizin und bis heute trinken die Menschen dort neben dem klassischen schwarzen Tee auch Zitronengras Tee. Die Chinesen waren auch die Ersten, die den Tee kommerziell vermarkteten. Das Wort Tee stammt ursprünglich aus der Region Xiamen. „Te“ heißt es dort und daraus entwickelte sich das deutsche Wort „Tee“, die englische Übersetzung „Tea“ und die französische Bezeichnung „thé“. Die Russen nennen den Tee „Tschai“, die Araber „Chai“ und auch hier stammt das Wort von den Schriftzeichen in Mandarin ab.

Tee trinken ist Geschmackssache

Passionierte Kaffeetrinker behaupten gerne von sich, dass sie Tee nur trinken, wenn sie krank sind. Dabei muss niemand eine Blasenentzündung haben, der gerne Cranberry Tee trinkt, dieser Tee schmeckt mit einem Teelöffel Honig sehr lecker. Ein Tee aus den Blüten des Holunders senkt effektiv das Fieber und wer eine Erkältung hat, greift zum Tee aus Salbeiblättern. Tee ist ungemein vielseitig, eine Eigenschaft, die er dem Kaffee voraus hat. Als es 1870 in Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, zu einem „Kaffee-Frost“ kam, der die Ernte zerstörte, begann der Tee seinen Siegeszug um die Welt, der bis heute anhält.

Tee Beutel

Tee Fazit

Teetrinker haben Zeit, sie genießen in aller Ruhe ihre Tasse schwarzen, grünen oder weißen Tee. Johann Wolfgang von Goethe saß gerne mit seinen Freunden bei einer Tasse Tee zusammen, wie der Poet Johann Peter Eckermann zu berichten wusste. Tee schrieb Weltgeschichte, beispielsweise bei der „Boston Tea Party“. Tee gilt jedoch nach wie vor als ein kultiviertes Getränk und als eine „gesunde Alternative zum Alkohol“.

Gesundes Öl – mehr als eine Zutat für Speisen

Gesundes Öl, sie sind sehr vielfältig, genauso wie die Pflanzen, aus denen sie gewonnen werden. Oliven und Sonnenblumen, Raps und Kürbiskerne, Walnüsse und Leinöl – dies ist nur eine sehr kleine Auswahl an Ölen, die es auf dem Markt gibt. Dazu kommen noch eine Menge exotische Öle aus den Tropen, wie das Babassuöl oder das Zimtöl. Die meisten Öle sind beliebte Zutaten für Speisen aller Art, denn Fett ist der beste Geschmacksträger. Viele Öle haben außerdem eine heilsame Wirkung und helfen bei unterschiedlichen Leiden.

Olivenöl – die Königin der gesunden Öle

Olivenöl ist das Symbol der mediterranen Küche schlechthin. In Italien und Griechenland, Spanien, Portugal oder in Südfrankreich ist das Öl aus den grünen und schwarzen Oliven unverzichtbar, denn es verleiht vielen Speisen einen unnachahmlichen Geschmack. Auch die Deutschen Feinschmecker finden zunehmend Gefallen an Olivenöl und verwenden es für Salat oder zum Braten. In der kalten Küche ist Olivenöl vor allem bei den köstlichen Vorspeisen zu finden, allzu hoch erhitzt werden darf das Öl jedoch nicht. Ab einer Temperatur von 180° Grad verlieren die wertvollen Inhaltsstoffe im Olivenöl ihre Wirkung. Auch die Haltbarkeit ist recht kurz, denn die im Olivenöl enthaltenen Fettsäuren sind sehr lichtempfindlich und oxidieren schnell.

gesundes Öl

Gesundes Öl – welches ist zu empfehlen?

Es gibt gutes und weniger gutes Speiseöl. Welches Öl gut und welches schlecht ist, hängt immer mit der Herstellung zusammen. Natives Öl wird bei der Herstellung kalt gepresst und ist damit qualitativ hochwertig. Warm gepresstes und raffiniertes Speiseöl ist nicht ganz so hochwertig und nicht für alle Speisen geeignet. Trotzdem ist es falsch, das raffinierte Öl nicht zu beachten, es hat ebenfalls seine Vorteile. Es eignet sich generell besser zum Braten und Kochen, weil es sich stärker erhitzen lässt. Diese Eigenschaften hat das kalt gepresste, native Öl nicht. Aus diesem Grund ist es etwas für die feine Gourmetküche und schmeckt hervorragend, wenn es beispielsweise über noch warme Gerichte gegossen wird. Grundsätzlich gilt beim Kochen mit Öl: Fängt das Öl in der Pfanne oder im Topf an zu rauchen, bitte nicht mehr verzehren.

Gesundes Öl

Ganz besondere Öle

Es gibt Öle, die sind etwas ganz Besonderes: Entweder, weil sie so gesund oder weil sie so teuer sind. Viel Geld kostet eine Flasche Kürbiskernöl aus der Steiermark. Nur im südöstlichen Bundesland Österreichs wächst der besondere Ölkürbis, eine mutierte Sorte, deren Samen nicht von einer harten Schale umgeben sind. Das Öl aus Kürbiskernen ist sehr gesund und vor allem schmackhaft, weil die Samen vor dem Pressen geröstet werden. Das verleiht dem Öl zudem eine wunderbar dunkelgrüne Farbe. Ein ebenfalls besonderes Öl ist das Muskatellersalbeiöl, ein gesundes Öl, was das herrliche Aroma des Muskatellers und des würzigen Salbeis miteinander vereint.

Gesundes Öl – Fazit

Viele Öle schmecken lecker und wenn ein Öl außerdem noch gut für die Gesundheit ist, umso besser. Fett ist und bleibt ein essenzieller Bestandteil der Ernährung und mit gesunden Ölen lässt sich der Speiseplan immer wieder anders und gesund gestalten. Ist ein Öl reich an Vitamin E, gehört es auf jeden Fall in die Küche. Wichtig beim Einkauf eines Speiseöls ist außerdem, dass es viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält.

Superfoods – regional verfügbar?

SUPERFOODS – DIE KLEINEN KRAFTSTOFFWUNDER:

Nahrungsmittel, die voller Vital-und Mineralstoffe stecken, sind viel mehr als bloße Mittel zum Leben. Wer an Superfoods denkt, dem fallen Goji-Beeren, Chia-Samen, Granatäpfel und Algen ein. Die Nährstoffwunder enthalten überdurchschnittlich viele Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Antioxidantien. Diese wirken sich positiv auf Ihre Gesundheit aus. Entscheidend ist dabei die Qualität, der biologische Anbau und aus welchem Land sie stammen. Exotische Superfood Kapseln sind jedoch teuer und haben lange Transportwege hinter sich, so zum Beispiel Moringa. Regionale Superfoods sind nachhaltig, nicht rückstandsbelastet und können es mit ihrer hohen Konzentration an wertvollen Nährstoffen durchaus mit Superfoods aus Übersee aufnehmen. Frisch geerntetes Obst, Gemüse und Kräuter und Samen aus dem eigenen Garten oder der Region schmecken nicht nur besser, sondern enthalten auch, weil erst reif geerntet, mehr an Nährstoffen. Der Devise: „Zurück zum Ursprung“, folgen viele Naturkostläden und bieten saisonal wachsendes Obst und Gemüse an. Wer Regionale Superfoods bevorzugt, regelmäßig verzehrt und diese nicht mit Zucker kombiniert, tut viel für seine Gesundheit und die Umwelt.

REGIONALE SUPERFOODS STATT EXOTEN:

Natürlich gereifte Superfoods findet man nur in der nahegelegenen Umgebung. Wer sich achtsam und gesund ernähren möchte, greift zu saisonal verfügbaren Produkten. Alles was frisch und natürlich wächst, fördert unsere Gesundheit.

Beeren gehören zu den bekanntesten Superfoods und sind aus heimischem Anbau von April bis Ende Oktober verfügbar. Viele Bio- oder Naturkostläden oder Ab-Hof-Verkäufer bieten Beeren aus ökologischem Anbau aus der Umgebung an.

Die Heidelbeere: Heimische Heidelbeeren wachsen in Nadelwäldern bis hinauf auf 2.000 m Höhe. Die Nährstoffwunder enthalten viel Kalium und Vitamin C. Der in den Beeren enthaltenen blau färbende Wirkstoff Anthozyan verfügt über antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und kann Ihr Immunsystem stärken. Den Blaubeeren werden dank ihren sekundären Pflanzenwirkstoffen krebshemmende, blutfettsenkende und verjüngende Eigenschaften zugeschrieben. Regional verfügbare Heidelbeeren aus biologischem Anbau oder aus dem Wald stehen den als Superfoods beworbenen Acai-Beeren oder den chinesischen Goji-Beeren in punkto Nähstoffen um nichts nach.

Eine komplette Liste von Superfoods und wogegen sie helfen finden Sie unter:

https://life-in-balance.net/superfood-liste

Die Brombeere: Die dunklen Heckenfrüchte enthalten viel Vitamin C, das Provitamin A und doppelt so viel Vitamin E wie andere Beeren. Brombeeren sind reich an den Mineralstoffen Magnesium, Kalzium, Kalium und Kupfer. Sie entgiften den Körper und senken den Blutdruck.

Die Himbeere: Für Vegetarier sind Himbeeren besonders wegen ihres hohen Eisengehaltes wichtig. Bei grippalen Infekten können Himbeeren fiebersenkend wirken.

Die Erdbeere: Erdbeeren punkten mit sehr viel Vitamin C, Folsäure und Eisen. Ihr hoher Kalium- und Magnesiumgehalt schützt das Herz, das enthaltene Kalzium ist gut für Zähne und Knochen. Erdbeeren werden hierzulande auf großen Feldern angebaut und können zum Teil auch selbst gepflückt werden.

Der heimische Grünkohl – ein Powergemüse:

Der norddeutsche Krauskohl ist ein echtes, regionales Superfood. 100g Grünkohl enthält den Tagesbedarf an Vitamin C, Folsäure, die Vitamine A und E, viel Kalium und Kalzium, Phosphor, Zink und Eisen. Mit 37 kcal pro 100g fällt der Grünkohl auch nicht ins Gewicht. Die im Kohl enthaltenen Glucosinolate sollen Krebs vorbeugen, die Blutfettwerte und den Cholesterinspiegel senken können. Sie erhalten ihn von November bis April.

Leinsamen statt Chia:

Beide Ölsaaten weisen in etwa die gleichen Nährstoffe auf. Leinsamen beinhaltet sogar größere Mengen an Omega3-Fettsäuren als Chia Samen. Zusammen mit Hagebutte, Sanddorn, Äpfel, Paradeiser oder Heidelbeeren, die reichlich Antioxidantien liefern, hat man eine gute Alternative zu den weitgereisten, teuren Chiasamen, die eventuell Pestizidrückstände enthalten.

Alternative zu Quinoa: die heimische Hirse

In den Anden ersetzt Quinoa anderes Getreide. Das Urgetreide ist besonders reich an Eiweiß (15%), Eisen und Magnesium. Hirse aus heimischem Anbau kann mit 12% Eiweiß, sekundären Pflanzenstoffen, Magnesium, Zink, Silizium und Vitamin B, C und E aufwarten.

Silizium ist bekannt für seine positive Wirkung auf Haar und Haut. Nahrungsmittel, die Silizium enthalten gelten als Beauty-Food.