Superfoods – regional verfügbar?

SUPERFOODS – DIE KLEINEN KRAFTSTOFFWUNDER:

Nahrungsmittel, die voller Vital-und Mineralstoffe stecken, sind viel mehr als bloße Mittel zum Leben. Wer an Superfoods denkt, dem fallen Goji-Beeren, Chia-Samen, Granatäpfel und Algen ein. Die Nährstoffwunder enthalten überdurchschnittlich viele Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Antioxidantien. Diese wirken sich positiv auf Ihre Gesundheit aus. Entscheidend ist dabei die Qualität, der biologische Anbau und aus welchem Land sie stammen. Exotische Superfood Kapseln sind jedoch teuer und haben lange Transportwege hinter sich, so zum Beispiel Moringa. Regionale Superfoods sind nachhaltig, nicht rückstandsbelastet und können es mit ihrer hohen Konzentration an wertvollen Nährstoffen durchaus mit Superfoods aus Übersee aufnehmen. Frisch geerntetes Obst, Gemüse und Kräuter und Samen aus dem eigenen Garten oder der Region schmecken nicht nur besser, sondern enthalten auch, weil erst reif geerntet, mehr an Nährstoffen. Der Devise: „Zurück zum Ursprung“, folgen viele Naturkostläden und bieten saisonal wachsendes Obst und Gemüse an. Wer Regionale Superfoods bevorzugt, regelmäßig verzehrt und diese nicht mit Zucker kombiniert, tut viel für seine Gesundheit und die Umwelt.

REGIONALE SUPERFOODS STATT EXOTEN:

Natürlich gereifte Superfoods findet man nur in der nahegelegenen Umgebung. Wer sich achtsam und gesund ernähren möchte, greift zu saisonal verfügbaren Produkten. Alles was frisch und natürlich wächst, fördert unsere Gesundheit.

Beeren gehören zu den bekanntesten Superfoods und sind aus heimischem Anbau von April bis Ende Oktober verfügbar. Viele Bio- oder Naturkostläden oder Ab-Hof-Verkäufer bieten Beeren aus ökologischem Anbau aus der Umgebung an.

Die Heidelbeere: Heimische Heidelbeeren wachsen in Nadelwäldern bis hinauf auf 2.000 m Höhe. Die Nährstoffwunder enthalten viel Kalium und Vitamin C. Der in den Beeren enthaltenen blau färbende Wirkstoff Anthozyan verfügt über antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und kann Ihr Immunsystem stärken. Den Blaubeeren werden dank ihren sekundären Pflanzenwirkstoffen krebshemmende, blutfettsenkende und verjüngende Eigenschaften zugeschrieben. Regional verfügbare Heidelbeeren aus biologischem Anbau oder aus dem Wald stehen den als Superfoods beworbenen Acai-Beeren oder den chinesischen Goji-Beeren in punkto Nähstoffen um nichts nach.

Eine komplette Liste von Superfoods und wogegen sie helfen finden Sie unter:

https://life-in-balance.net/superfood-liste

Die Brombeere: Die dunklen Heckenfrüchte enthalten viel Vitamin C, das Provitamin A und doppelt so viel Vitamin E wie andere Beeren. Brombeeren sind reich an den Mineralstoffen Magnesium, Kalzium, Kalium und Kupfer. Sie entgiften den Körper und senken den Blutdruck.

Die Himbeere: Für Vegetarier sind Himbeeren besonders wegen ihres hohen Eisengehaltes wichtig. Bei grippalen Infekten können Himbeeren fiebersenkend wirken.

Die Erdbeere: Erdbeeren punkten mit sehr viel Vitamin C, Folsäure und Eisen. Ihr hoher Kalium- und Magnesiumgehalt schützt das Herz, das enthaltene Kalzium ist gut für Zähne und Knochen. Erdbeeren werden hierzulande auf großen Feldern angebaut und können zum Teil auch selbst gepflückt werden.

Der heimische Grünkohl – ein Powergemüse:

Der norddeutsche Krauskohl ist ein echtes, regionales Superfood. 100g Grünkohl enthält den Tagesbedarf an Vitamin C, Folsäure, die Vitamine A und E, viel Kalium und Kalzium, Phosphor, Zink und Eisen. Mit 37 kcal pro 100g fällt der Grünkohl auch nicht ins Gewicht. Die im Kohl enthaltenen Glucosinolate sollen Krebs vorbeugen, die Blutfettwerte und den Cholesterinspiegel senken können. Sie erhalten ihn von November bis April.

Leinsamen statt Chia:

Beide Ölsaaten weisen in etwa die gleichen Nährstoffe auf. Leinsamen beinhaltet sogar größere Mengen an Omega3-Fettsäuren als Chia Samen. Zusammen mit Hagebutte, Sanddorn, Äpfel, Paradeiser oder Heidelbeeren, die reichlich Antioxidantien liefern, hat man eine gute Alternative zu den weitgereisten, teuren Chiasamen, die eventuell Pestizidrückstände enthalten.

Alternative zu Quinoa: die heimische Hirse

In den Anden ersetzt Quinoa anderes Getreide. Das Urgetreide ist besonders reich an Eiweiß (15%), Eisen und Magnesium. Hirse aus heimischem Anbau kann mit 12% Eiweiß, sekundären Pflanzenstoffen, Magnesium, Zink, Silizium und Vitamin B, C und E aufwarten.

Silizium ist bekannt für seine positive Wirkung auf Haar und Haut. Nahrungsmittel, die Silizium enthalten gelten als Beauty-Food.

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