Cannabidiol (CBD): Einsatz im Profisport

Cannabidiol (CBD) und Sport – ein richtig gutes Team

Gerade Sportlerinnen und Sportler können durch cannabidiolhaltige Nahrungsergänzungsmittel ihr Training effektiv unterstützen. CBD wird aus der Hanfpflanze gewonnen, hat aber im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) keine psychoaktive Wirkung. Aus diesem Grund wird CBD seit Anfang 2018 von der World Anti Doping Agency (WADA) nicht mehr als Dopingmittel eingestuft und ist damit ein sicheres und völlig natürliches Ergänzungsmittel für Sporttreibende.

Gerade bei Sportarten mit höherer Intensität wie beispielsweise Rudern, Kickboxen, Karate oder Taekwondo können Ergänzungsmittel mit CBD-Gehalt vermutlich die Regenerierungszeit verkürzen und die Gefahr verkleinern, von Schmerzmitteln abhängig zu werden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für die Sportler, schneller in die Trainingsroutine zurück zu kehren zu können und damit auch schneller wieder leistungsfähig zu werden.

Auch bei Muskelkater zeigen Studien, dass die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD-haltigen Produkten, Dauer und Verlauf des Muskelkaters günstig beeinflussen können. Ebenso wurde eine bessere Durchblutung nach sportlicher Betätigung mit Einnahme von CBD-Ergänzungsmitteln beobachtet.

Der Körper produziert beim Sport verschiedene Hormone, u. a. auch Endorphine, sowie einen Neurotransmitter namens Anandamid, der zu den körpereigenen Endocannabinoiden zählt. Damit kann Anandamid als im menschlichen Körper ‚natürlich‘ vorkommendes Cannabinoid bezeichnet werden. Anandamid bindet ebenso wie CBD an den TRPV1-Rezeptor, der im Körper für Schmerzempfinden, Entzündungen sowie die Regulierung der Körpertemperatur zuständig ist. CBD kann somit vermutlich eine wichtige Rolle bei der Blutzirkulation und den kardiovaskulären Funktionen in sportlichen Situationen spielen.

Die wichtigsten Aspekte der Wirkungsweisen von CBD bei Sportlern:

Schmerzlinderung nach sportlichen Betätigungen, wie Muskelkrämpfe oder Muskelkater.

Bei einem Muskelkater führen kleine Risse (Mikrotrauma) in den Z-Scheiben des Muskelgewebes zu Entzündungen mit anschließender Wassereinlagerung im Gewebe. Nach etwa 12 bis 24 Stunden beginnt der Körper jedoch, die durch die Mikrotraumata gebildeten Entzündungsstoffe auszuspülen, wodurch sie in Kontakt mit den außerhalb liegenden Nervenzellen kommen. Dies äußert sich dann in den bekannten Schmerzen.

CBD hat entzündungshemmende Eigenschaften, die hier helfen könnten, Dauer und Verlauf des Muskelkaters günstig zu beeinflussen

Studien:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21238581

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19199042

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28412918

Bessere Durchblutung des Körpers.

CBD kann einen positiven Einfluss auf Blutdruck und Blutdurchfluss haben. Dadurch kann auch mehr Sauerstoff in die beim Training belasteten Muskeln befördert werden. Auch kann CBD bei leichteren Herzproblemen hilfreich sein.

Studien:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22670794

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Endocannabinoids+acting+at+cannabinoid-1+receptors+regulate+cardiovascular+function+in+hypertension

http://heart.bmj.com/content/97/24/e8.9?cited-by=yes&legid=heartjnl%3B97%2F24%2Fe8-q

Förderung der körpereigenen Regeneration.

Ein wichtiger Bestandteil der körperlichen Regeneration ist ein gesunder Schlaf. Dabei kann CBD helfen, die Schlaftiefe und die Einschlafzeit positiv zu beeinflussen.

Studien:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16844117

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27031992

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23343597

Gesunderhaltung und Regeneration des Gehirns

Gerade bei Verletzungen wie z.B. einer Gehirnerschütterung kann CBD dabei helfen, die Regenerationszeit zu verkürzen und so schneller die sportlichen Aktivitäten wieder aufzunehmen.

Studien:

https://pubs.acs.org/doi/pdf/10.1021/cn5000524

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28412918

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28190698

CBD kann Knochenbrüche schneller heilen.

Wissenschaftler der Universität Tel Aviv haben einen weiteren Behandlungsansatz mit Cannabis bzw. mit dem darin enthaltenen Wirkstoff Cannabidiol (CBD) entdeckt: Der Heilungsprozess bei Knochenbrüchen verläuft signifikant schneller und darüber hinaus sind die betroffenen Stellen im Knochen stärker und robuster. Dies bedeutet, dass sie im Gegensatz zu vorher nicht mehr so schnell brechen.

Studien:

https://www.aftau.org/weblog-medicine–health?=&storyid4704=2215&ncs4704=3&erid=4466619&trid=3e7d8d3b-9642-462f-8423-965217752aaa

Synergieeffekte

Durch vermindertes und verkürztes Schmerzempfinden und  verkürzten Ausfallzeiten bei  Verletzungen kann CBD dabei helfen, länger und intensiver zu trainieren. Der Fokus auf die Ziele kann besser eingehalten werden.

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