CBD gegen Psoriasis (Schuppenflechte)

Der folgende Beitrag ersetzt keinen Besuch bei einem Arzt! Bitte bei Beschwerden jeglicher Art immer den Arzt konsultieren.

Da CBD ein breites Wirkungsspektrum aufweist, kann es dementsprechend auch gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt werden.

CBD gegen Psoriasis (Schuppenflechte)

Die Schuppenflechte ist eine häufig vorkommende Hautkrankheit, die bisher nicht heilbar ist. Medizinisch wird die Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) in zwei Typen. Beim Typ 1 beginnt die Erkrankung meist im Alter zwischen 10 und 25 Jahren. Der Verlauf ist schwerwiegend und es kommt zu häufigen Schüben. Hingegen beginnt der Typ 2 erst ab dem 35. Lebensalter und der Verlauf ist milder.

Des Weiteren wird die Schuppenflechte in folgende Formen unterteilt:

• Psoriasis guttata (stecknadelkopfgroße Herde an Brust und Rücken)

• Psoriasis inversa (Befall der Gelenkbeugen)

• Psoriasis intertriginosa (betroffen sind große Hautfalten wie Gesäß- oder Bauchfalte)

• Psoriasis pustulosa (seltene Form, bei der Eiterbläschen auf den geröteten Hautstellen auftreten)

• Psoriasis-Arthritis (betroffen sind hier die Gelenke)

Mögliche Symptome einer Schuppenflechte:

• gerötete Hausbereiche

• Juckreiz

• schuppende Herde (Plaques)

• kleine Risse (Schrundungen)

• punktförmige Blutungen

• silbrig-weiß glänzende Hautoberfläche

Mögliche Ursachen einer Schuppenflechte:

Der Schuppenflechte liegt eine Autoimmunreaktion zugrunde. Das heißt, dass sich das eigene Immunsystem gegen die Zellen des Körpers richtet. Bisher konnte jedoch noch nicht geklärt werden, warum das Immunsystem so reagiert. Es wird angenommen, dass eine genetische Veranlagung eine Rolle spielt. Außerdem können weitere Risikofaktoren, wie zum Beispiel Rauchen und Alkohol, emotionaler Stress, eine ungesunde Ernährung und hormonelle Veränderungen, das Ausbrechen der Schuppenflechte verursachen.

Auch verschiedene Medikamente wie Betablocker, ACE-Hemmer oder Lithium können die Schuppenflechte begünstigen.

Therapiemöglichkeiten:

• regelmäßige Hautpflege mit speziellen Cremes und Salben

• Lichttherapie

• medikamentöse Therapie mit Fumarsäureester, Immunsuppressiva, Retinoide oder Biologika

• alternative Behandlungen wie Meersalz-Bäder, Fischtherapie, Ernährungsumstellung

Neuesten Forschungen zufolge besitzt die Haut, eine der wichtigsten Barrieren des Immunsystems, ein eigenes Endocannabinoidsystem mit Cannabinoidrezeptoren. Dieses ist an der Produktion verschiedener Hormone und Proteine sowie an unterschiedlichen Zellprozessen (z. B. Zellvermehrung, Zelldifferenzierung, Zelltod) beteiligt. Somit könnte ein gestörtes Gleichgewicht im Endocannabinoidsystem mitverantwortlich für das Entstehen chronischer Hauterkrankungen sein.

Aufgrund der entzündungshemmenden Eigenschaften kann die innerliche und äußerliche Anwendung von CBD für Betroffene hilfreich sein.

Außerdem wird vermutet, dass Cannabinoide womöglich in der Lage sind, auf das übermäßige Wachstum von Keratinozyten (hornbildende Zellen) positiv einzuwirken.

Quellen-/Literaturverzeichnis:

Department of Physiology, University of Debrecen, Research Center for Molecular Medicine, Debrecen 4032, Hungary, Biro T1 et al., 2009, „The endocannabinoid system of the skin in health and disease: novel perspectives and therapeutic opportunities“

Department of Physiology, University of Debrecen, Research Center for Molecular Medicine, Debrecen 4032, Hungary, Biro T1 et al., 2014, „Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes“

Nam G, Jeong SK, Park BM, Lee SH, Kim HJ, Hong SP, Kim B, Kim BW Ann Dermatol. 2016 Selective Cannabinoid Receptor-1 Agonists Regulate Mast Cell Activation in an Oxazolone-Induced Atopic Dermatitis Model. Feb;28(1):22-9. doi: 10.5021/ad.2016.28.1.22. Epub 2016 Jan 28.

Jonathan D. Wilkinson, Elizabeth M. Williamson, Cannabinoids inhibit human keratinocyte proliferation through a non-CB1/CB2 mechanism and have a potential therapeutic value in the treatment of psoriasis Journal of Dermatological Science Volume 45, Issue 2, February 2007, Pages 87–92

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