Food-Fotografie – Essen fotografieren ganz einfach!

Für die Foodfotografie sollten wenige aber wichtige Grundregeln beachtet werden, um die besten Ergebnisse der geknipsten Gerichte zu erzielen! Die wichtigste Sache für schön fotografiertes Essen ist die Bildgestaltung. Je mehr Vorarbeit man dabei leistet, desto bessere Ergebnisse kann man beim Essen fotografieren erzielen. Die zu fotografierende Umgebung sollte farbneutral sein, dies setzt das fotografierte Essen automatisch in den Fokus des Betrachters und das Gericht kann mit den eigenen Farben glänzen. 

1. Gegenstände und Dekoartikel können beim Essen fotografieren genutzt werden, um die Atmosphäre unterstützend zu beeinflussen. Ein asiatisches Gericht sollte daher auf asiatischem Geschirr und mit passendem Besteck serviert werden, statt auf schlichten weißen Tellern. 

2. Bei der Food-Fotografie sollte vorher überlegt werden, ob man das Gericht vollflächig oder nur als Teilabbildung zeigen möchte. Bei der Teilabbildung eines Stilllebens sollte ein Detail im Vordergrund stehen. Food-Designer verbringen dabei oft mehrere Stunden, um die Gerichte richtig “in Szene” zu setzen. Bei einer vollflächigen Aufnahme sollte ebenfalls viel Zeit in die Gestaltung des Hintergrunds und der Oberflächen fließen, die zu sehen sind. 

3. Besonders beliebt beim Essen fotografieren ist immer die Drittelteilung auch genannt “Der goldene Schnitt”. Beim goldenen Schnitt wird das Bild durch zwei Waagerechten und zwei Senkrechten geteilt, sodass neun gleich große Teile entstehen. Das Objekt sollte nun an den Linien oder den Schnittpunkten der Linien ausgerichtet werden.  

4. Die Belichtung gehört zu den wichtigsten Faktoren, um eine ansprechende Stimmung in dem Bild zu erzeugen. Im Idealfall nutzt man das echte Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ein Tisch an einem großen Fenster ist daher der ideale Platz für alle Lebensmittelfotografien. Wenn man keine Fotostudiolampen zu Verfügung hat, sollte man Lampen mit warmen Licht verwenden, grelle Leuchtröhren sollten vermieden werden. Den Fokus der Kamera oder des Smartphones legt man nun noch auf die wichtigsten Details des Gerichts und schon hat man ganz einfach ein ansprechendes Bild. Natürlich muss gesagt werden, dass es viel Übung und Erfahrung bedarf, Gerichte professionell zu fotografieren, aber wer mit Spaß an die Sache herangeht, wird auf jeden Fall den einen oder anderen gelungenen Schnappschuss erzielen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.