CBD und Schlaf

In Deutschland leiden circa ein Drittel der Bevölkerung unter Schlafproblemen und Schlafstörungen.

Schlafprobleme zählen zu den weitverbreitetsten Volkskrankheiten. Die Medizin unterscheidet unter zahlreichen Arten von Schlafstörungen. Die Symptome sind am Ende immer dieselben. Viele Personen leiden unter Schlafproblemen mit nächtlichem Aufschrecken und ruhelosen Stunden, wodurch die Konzentrationsfähigkeit abnimmt und die Depressionsneigung sowie Tagesmüdigkeit zunimmt.

Es kann viele Ursachen für Schlafstörungen geben. Das können psychische Erkrankungen bzw. Störungen wie Depressionen oder Angst sein. Das kann aber auch auf physische Probleme zurückzuführen sein.

Lange tiefe Schlafphasen ohne Unterbrechungsphasen bezeichnet man als NonREM (REM – Rapid Eye Movement)-Schlaf, hierbei sind sowohl der Bewegungsapparat als auch das Gehirn im Ruhemodus. Diese laden unsere Energieakkus auf, regenerieren die Körperstrukturen, halten das Immunsystem stark bzw. halten uns ganz einfach gesund.

Sprechen Sie auf alle Fälle mit einem Arzt und lassen Sie sich durchchecken, wenn Sie Probleme beim Schlafen haben. Man spricht von einer generalisierten Schlafstörung, wenn der Betroffene über einen Monat keinen gesunden Schlaf findet. Bitte unterschätzen Sie das Problem nicht und suchen Sie professionelle Hilfe.

Es gibt verschiedene Ursachen für Schlaflosigkeit:

Medizinische Ursachen

– Metabolische, hormonelle, neurologische, Verdauungs-, Herz-Kreislauf- Erkrankungen

– Schmerzen (Kopfschmerzen, Fibromyalgie, urologische Schmerzen)

– Schlaf-Apnoe-Syndrom

– Schizophrenie, Depression und Angst

Externe Ursachen

– häufige transozeanische Reisen, Stress, Schichtarbeit, schlechte Schlafgewohnheiten

– Drogen- und Medikamentenmissbrauch

– Falsche bzw. zu harte oder zu weiche Matratzen

– schnarchender Partner

– zu viel Medienkonsum (Handy, Laptop, TV)

– zu wenig Bewegung

– falsche Ernährung

– zu viel Koffein

Wie kann CBD bei Schlafproblemen helfen?

CBD ist kein Schlafmittel im herkömmlichen Sinne. Anders als gerne verschriebene Antidepressiva oder schnell abhängig machende Medikamente kann CBD auf subtile Weise durch hemmenden und blockende Effekte wirken. Diverse Störfaktoren, die auf uns wirken und uns vom Schlaf abhalten, können durch CBD eingedämmt werden. Ziel dabei ist es neben der Schlafqualität (Tiefe) auch die Gesamtschlafzeit zu verlängern und die Einschlafzeit zu verkürzen. Anwender von CBD berichten immer wieder, das dieses ihre Schlafqualität deutlich steigert.

In medizinischen Studien wurde die Wirkung von CBD bei Schlafproblemen teilweise belegt.

Für Schlafstörungen gibt es unterschiedliche Ursachen, deshalb ist es wichtig diesen auf die Spur zu kommen. CBD kann unter Umständen noch effektiver wirken, wenn Sie gleichzeitig Ihren Lebensstil ändern oder langsam Schritt-für-Schritt umwandeln.

Hier ein paar Tipps von uns:

– Achten Sie auf Ihren Verbrauch von Kaffee, Alkohol und Zigaretten (besonders vor der Schlafenszeit)

– Sorgen Sie dafür, das Ihre Schlafumgebung frei von Störungen ist

– Vermeiden Sie nach Möglichkeit Medikamente, die Schlafstörungen verursachen können

– Treiben Sie Sport (mindestens 3x pro Woche)

STUDIEN zum Thema Cannabinoid, Cannabis und Schlaf

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24520411

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16844117

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15118485

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23343597

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Cannabis%2C+pain%2C+and+sleep%3A+lessons+from+therapeutic+clinical+trials+of+Sativex%2C+a+cannabis-based+medicinehttps://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19045957

Der Entourage-Effekt

Der Entourage-Effekt

Die Forschung geht davon aus, dass die Kombination aus den unterschiedlichen Inhaltsstoffen der Cannabispflanze wesentlich effektiver ist, als ein einzelnes isoliertes Cannabinoid (Entourage-Effekt).

Der Neurologe Ethan Russo, eine Koryphäe auf dem Gebiet von Cannabismedizin, hat bereits vor vielen Jahren in seinen zahlreichen Werken erläutert, wie die einzelnen Inhaltsstoffe gemeinsam interagieren, umso ihre gesundheitliche Wirkung zu entfalten. So können beispielsweise die Terpene Caryphyllen, Pinen und Mycren angstlösend wirken und das Cannabinoid CBD kann in Verbindung mit den Terpenen Limonen und Linalool gegen Akne hilfreich sein.

Unterschied zwischen CBD-Öl und Hanfsamen-Öl

Hanfsamenöl (Hanföl) wird aus den Hanfnüsschen (Samen) des Nutzhanfs und nicht aus den Hanfblüten oder Hanfblättern hergestellt. Die Hanfnüsschen werden für die Gewinnung des Öls kalt gepresst, wobei das Hanfsamenöl je nach Verarbeitungsprozess eine grüne Farbe erhält. Wenn das Hanföl aus ungeschälten Samen hergestellt wird, erhält es einen bitteren und nussigen Geschmack. Bei der Verwendung von geschälten Samen für die Herstellung, ist das Aroma jedoch nicht ganz so bitter.

Hanfsamenöl enthält im Gegensatz zu CBD-Öl nahezu kein CBD.

Wie beispielsweise Oliven- oder Sonnenblumenöl ist auch das Hanfsamenöl ein Speiseöl, das zum Kochen und Backen sowie für Salate genutzt werden kann. Wichtig ist lediglich, dass das Hanfsamenöl nicht über 165 Grad Celsius erhitzt werden sollte, da ansonsten die wertvollen Omega-3- und Omega-5-Fettsäuren verloren gehen.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Allgemeines

Im Allgemeinen wird CBD sehr gut vertragen. Nebenwirkungen treten meist nicht auf. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dies während einer Tagung des Expert Committee on Drug Dependence im Jahr 2017 bestätigt und erklärte zu CBD, dass das Cannabinoid keine psychoaktive Wirkung besitzt, sowohl von Menschen als auch von Tieren gut vertragen wird und dass CBD weder eine physische noch eine psychische Abhängigkeit provoziert. Zudem stelle CBD kein Risiko für die Volksgesundheit dar.

„Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“

In einigen Situationen wird jedoch empfohlen, vor der Einnahme von CBD mit einem Arzt zu sprechen. Das gilt vor allem für Schwangere, da Hinweise existieren, dass CBD die Funktion der Plazenta negativ beeinflussen könnte. Außerdem ist darauf zu achten, dass CBD eine appetithemmende Wirkung haben kann. Schwerkranke Patienten, die an Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust leiden, sollten dies berücksichtigen.

Wie schon zuvor bei dem Thema „Wie wird CBD im Körper verstoffwechselt?“ erwähnt, kann CBD unterschiedliche Enzyme im Körper beeinflussen, die auch beim Abbau bestimmter Medikamente bedeutend sind.

Infolge dessen kann es passieren, dass die Medikamente weniger gut wirken oder aber sehr viel stärker als beabsichtigt wirken. Dies gilt vor allem für die Neuroleptika Clobazam und Risperidon. Zudem kann es bei den folgenden Medikamenten bei gleichzeitiger Einnahme von CBD zu Wechselwirkungen kommen:

• Warfarin (Blutgerinnungshemmer)

• Diclofenac (Schmerzmittel)

• Pantoprazol und Omeprazol (Magensäurehemmer)

Bevor eines oder mehrere dieser Medikamente mit CBD kombiniert wird, sollte zunächst eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

Auch wenn CBD als unbedenklich beschrieben wird, können Nebenwirkungen auftreten. Diese treten in der Regel aber nur bei einer zu hohen Dosierung auf. Hierzu gehören:

Verstärkung des Tremors bei Parkinson-Patienten: Frühere Studien legen nahe, dass hohe CBD-Dosen das Zittern bei Parkinson-Patienten verstärken kann. Aktuellere Studien geben jedoch Hinweise darauf, dass CBD bei einer angemessenen Dosierung eine positive Wirkung entfalten kann.

Mundtrockenheit: Es wird angenommen, dass CBD die Speichelsekretion hemmen kann, wodurch ein trockener Mund entsteht. Studien haben gezeigt, dass in den submandibulären Drüsen Cannabinoidrezeptoren vorhanden sind, die für die Speichelproduktion verantwortlich sind. Aktiviert CBD die Cannabinoidrezeptoren, kann dies zur Mundtrockenheit führen.

Niedriger Blutdruck: Hohe CBD-Dosen können zu einem geringen Blutdruckabfall führen.

Schläfrigkeit/Benommenheit: Es existieren keine eindeutigen Belege dafür, dass CBD eine Schläfrigkeit oder Benommenheit verursachen kann. Durch einen kurzweiligen Blutdruckabfall, der jedoch nur bei hohen Dosen CBD beobachtet werden konnte, kann dies vermutlich zu derartigen Gefühlen führen.

Sollte eine starke Müdigkeit oder Benommenheit nach der Einnahme von CBD beobachtet werden, so sollten keine Maschinen bedient und auch kein Fahrzeug geführt werden.

Folgende Seiten beinhalten medizinische Wirkstoffe, mit denen CBD in Wechselwirkung treten kann:

https://zfh.bio.logis.de/gene_card/648/intro

https://zfh.bio.logis.de/gene_card/3204/intro

https://zfh.bio.logis.de/gene_card/4770/intro

https://zfh.bio.logis.de/gene_card/4358/intro

Was ist das Endocannabinoid-System?

Was ist das Endocannabinoid-System?

Das Endocannabinoid-System (Abkürzung für endogenes (körpereigenes) Cannabinoid-System ist ein Teil unseres Nervensystems, das die beiden bisher bekannten Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 aus der Klasse der sogenannten G-Protein-gekoppelten Rezeptoren umfasst. Diese verteilen sich im Endocannabinoid-System wie folgt:

CB1: Der Cannabinoid-Rezeptor CB1 befindet sich hauptsächlich in den Nervenzellen, wobei er am häufigsten im Hippocampus (Teil des Gehirns am inneren Rand des Temporallappens), im Cerebellum (Kleinhirn) sowie in den Basalganglien (Kerngebiete im Gehirn unterhalb der Großhirnrinde) vorkommt. Außerdem findet sich dieser Cannabinoid-Rezeptor auch im peripheren Nervensystem, wie zum Beispiel im Darm.

CB2: Der Cannabinoid-Rezeptor CB2 kommt am häufigsten auf den Zellen des Immunsystems vor, ebenso auf den Zellen, die am Knochenaufbau (Osteoblasten) und dem Knochenabbau (Osteoklasten) beteiligt sind.

Darüber hinaus wird angenommen, dass die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren GPR18, GPR119 und GPR55 Cannabinoid-Rezeptoren im Endocannabinoid-System sind. Diese sind jedoch bisher nur wenig erforscht.

Wie wirkt THC?

THC aktiviert die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2, wodurch die sowohl bekannte psychoaktive Wirkung als auch die medizinisch-therapeutische Wirkung ausgelöst wird. Während die Wirkungsweise von THC im Körper gut erforscht ist, sind die Wirkungsmechanismen von CBD noch nicht vollständig geklärt. Das Besondere an CBD ist, dass es nicht psychoaktiv ist und dass es über zehn unterschiedliche Wirkmechanismen gibt.

Wie wirkt CBD?

CBD kann den CB1-Rezeptor blockieren. Infolge dessen kann CBD mehrere Wirkungen des THC, wie zum Beispiel die psychische Wirkung, die Herzfrequenzsteigerung und die Appetitzunahme, hemmen.

Darüber hinaus kann CBD die Vanilloid-Rezeptoren Typ 1 und 2 stimulieren. Der Vanilloid-Rezeptor 1 findet sich vorwiegend auf Nervenendigungen, die als Schmerzrezeptoren dienen. Dabei kann CBD diesen Rezeptor ungefähr genauso stark aktivieren wie Capsaicin, ein in Paprika-Sorten vorkommendes Alkaloid, das für die geschmackliche Schärfe verantwortlich ist. Weiter wird angenommen, dass CBD vermutlich in der Lage ist, die Vermehrung von Hirntumorzellen zu hemmen, indem es den Vanilloid-Rezeptor 2 stimuliert.

Auch der Glycinrezeptor in den Nervenzellen, der für die Unterdrückung chronischer Schmerzsignale mitverantwortlich sein soll, kann durch CBD aktiviert werden, sodass Schmerzzustände reduzierten werden können.

Es wird zudem davon ausgegangen, dass CBD die Signalgebung durch Adenosin verstärkt. Adenosin blockiert im Körper die Ausschüttung von aktivierenden Neurotransmittern wie beispielsweise Dopamin, Noradrenalin und Acetylcholin, wodurch Blutdruck und Herzfrequenz gesenkt werden. Außerdem triggert Adenosin die Weck- und Wachzentren im Gehirn durch den Botenstoff GABA und wirkt deshalb schlafinduzierend. Einige entzündungshemmende Wirkungen von CBD beruhen vermutlich auf diesem Wirkmechanismus.

Der 5-HT1A-Rezeptor, der zu den Serotonin-Rezeptoren gehört und sich im Gehirn und im Rückenmark findet, wird ebenfalls von CBD stimuliert. Unter anderem ist dieser Rezeptor für die Regulierung der Körpertemperatur und die Lernvorgänge verantwortlich. Verschiedene Medikamente wie beispielsweise Buspiron aktivieren ebenfalls den 5-HT1A-Rezeptor. Eingesetzt werden diese Arzneimittel gegen Depressionen und Angstzustände.

Des Weiteren ist CBD – wie alle Cannabinoide – ein wirkungsvolles Antioxidans (Fänger freier Radikaler). CBD kann vermutlich oxidativen Schädigungen durch H2O2 (Wasserstoffperoxid) genauso gut wie Vitamin C vorbeugen. Zudem sollen hohe Alkohol-Mengen mit CBD Nervenschädigungen verhindern.

Die Geschichte des Endocannabinoid-Systems

Nachdem das Endocannabinoid-System entdeckt wurde, führte dies die Forscher zu der Annahme, dass es auch körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) geben müsse, die an diesen Rezeptoren andocken. Im Jahre 1992 war es dann soweit und Forscher konnten aus den Gehirnen von Schweinen zum ersten Mal eine Substanz synthetisieren, die an den CB1-Rezeptor bindet. Hierbei handelte es sich um ein sogenanntes Kondensationsprodukt aus Ethanolamin und Arachidonsäure namens N-Arachidonylethanolamid (AEA) – das auch bekannt ist unter dem Begriff Anandamid. In den darauffolgenden Jahren wurden weitere Substanzen wie 2-Arachidonylglycerol (2-AG) oder O-Arachidonylethanolamid (Vordhamin) gefunden.

CBD kann die Aufnahme und den Abbau des körpereigenen Cannabinoids Anandamid hemmen, wodurch die Anandamid-Konzentration im Körper gesteigert wird. Anandamid (aus dem Sanskrit, ananda = Glückseligkeit/Freude/reines Glück) spielt insbesondere bei der Appetitregulierung sowie bei der Stimulation verschiedener Gehirnregionen eine Rolle. So kann sich Anandamid unter anderem auf die Wahrnehmung und Verarbeitung von Gedanken auswirken. Außerdem beeinflusst das Endocannabinoid die Gefühle der Freude, der Dankbarkeit sowie des Glücks. Gleichzeitig ist Anandamid für das hormonelle Gleichgewicht und das Fortpflanzungssystem bedeutend.

Wie wird CBD im Körper verstoffwechselt?

Die Rolle der Leber

Die Leber ist das Entgiftungsorgan des Körpers. Zahlreiche aufgenommene Substanzen und Wirkstoffe wie beispielsweise Medikamentenwirkstoffe oder Cannabinoide werden in der Leber umgebaut oder verändert. Bevor diese über den Darm oder die Nieren ausgeschieden werden, baut die Leber die Substanzen in unwirksame Moleküle ab.

Beim Cannabinoid THC ist es so, dass hieraus zunächst 11-Hydroxy-THC (11-OH-THC) entsteht, das ungefähr die gleiche Wirkung wie THC hat. Im zweiten Stoffwechselschritt wird das 11-OH-THC in THC-Carbonsäure (THC-COOH) umgewandelt. Eine psychische Wirkung wird hierdurch jedoch nicht verursacht (unwirksames Stoffwechselprodukt).

Wirkungsweise und Wechselwirkungen

Mithilfe von bestimmten Enzymen (Proteine) wird die Verstoffwechselung beschleunigt. Für den Abbau von Medikamentenwirkstoffen, Giften sowie weiteren Substanzen verfügt die Leber über spezielle Enzyme. Dabei sind CYP3A4 und CYPC9 die wichtigsten Enzyme für den Abbau von Cannabinoiden. Benötigen zwei Substanzen das gleiche Enzym, kann sich der Abbau verlangsamen. Wenn zum Beispiel gleichzeitig die Wirkstoffe Diltiazem (Herzmedikament) und Imipramin (Antidepressivum) eingenommen werden, wird Imipramin langsamer abgebaut.

Gleichzeitig ist die Blutkonzentration des Wirkstoffs höher als bei der eingenommenen Dosis zu erwarten ist. Hier würde also die Gefahr einer Überdosierung bestehen.

Da für den Abbau von THC und CBD die gleichen Enzyme erforderlich sind, kann eine hohe Dosis CBD den Abbau von THC verlangsamen. Wenn CBD jedoch regelmäßig eingenommen wird, nimmt die Konzentration dieser Enzyme zu (Enzyminduktion), sodass ausreichend Enzyme vorhanden sind, wenn dem Körper hohe Dosen CBD zugeführt werden.

Somit können auch Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Cannabinoiden entstehen, wenn die Medikamente die gleichen Enzyme benötigen. Die Wirkungen als auch die Nebenwirkungen können bei der Einnahme von CBD durch unterschiedliche Wege ausgelöst werden (pleiotrope Wirkung). Dieser Wirkungsmechanismus ist noch nicht genau erforscht. Es wird jedoch angenommen, dass CBD eine Wirkung auf den spannungsgesteuerten Ionenkanal VDAC1 auf den Mitochondrien hat. Im Kalziumtransport spielen diese Kanäle eine wichtige Rolle, da sie für die Übertragung elektrischer Signale in die Nervenzellen zuständig sind.

Darüber hinaus scheint CBD eine pharmakokinetische Interaktion mit dem Antiepileptikum Clobazam auszulösen.

Patienten, die CBD sowie Clobazam einnahmen, wiesen in Studien einen erhöhten Clobazam-Blutspiegel auf.

Dabei werden sowohl Clobazam als auch CBD in der Leber über das Enzym CYP2C19 abgebaut, weshalb die beiden Wirkstoffe um die Funktion dieses Proteins konkurrieren. Deshalb wird bei gleichzeitiger Einnahme von CBD und Clobazam empfohlen, den Clobazam-Spiegel regelmäßig zu kontrollieren.

Der Fizzz Award 2016

Der Fizzz Award 2016

Die Fizzz Awards 2016 wurden verliehen.

Am 12. September trafen sich rund 600 Gastronomen im Kultclub P1 in München um dabei zu sein, wenn die besten Gastronomie-Konzepte Deutschlands gekürt werden.

Der Fizzz Award wird gleich in mehreren Kategorien verliehen. Das Trendkonzept des Jahres, die innovativste Bar, das Beste Team, das kreativste Café Konzept, das beste Bier-Konzept und zuletzt der Erfolgsgastronom des Jahres. Dabei werden durch die Gewinner neue Trends in der Gastronomiebranche aufgezeigt und die besten Betriebe des Landes erwählt.
Die Teilnehmer mussten sich nicht nur einer ausgewählten Jury von Experten stellen, sondern mussten auch beim Online-Voting bei Fans und anderen Gastronomen punkten.

Das Trendkonzept des Jahres: „Laden Ein“ aus Köln

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Das Trendkonzept des Jahres: „Laden Ein“ aus Köln
Von Pop-Up Restaurants hat wohl schon jeder gehört. Von einem stationären Pop-Up-Restaurant wohl eher nicht. Hier wird das Restaurant alle zwei Wochen neu erfunden. Neue Menüs, neue Köche, neue Kellner und ein neues Konzept. So bietet es Interessierten die Möglichkeit, für 14 Tage Ihren Traum von der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Egal ob gelernter Gastronom, Hobby-Koch, Food-Blogger oder Street-Food-Händler. So entstehen immer wieder neue, aufregenden kulinarische Erfahrungen. Der Laden Ein ist ein Begegnungsort: immer anders, immer lecker.

Die Innovativste Bar: „Circle by Cihan Anadologlu“ aus München

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Die Innovativste Bar: „Circle by Cihan Anadologlu“ aus München
Cihan Anadologlu wollte eine völlig neue Art der Barkultur erschaffen, und hat das auch erfolgreich geschafft – mit einer Auszeichnung beim Fizzz Award wurde es gewürdigt. „Wir arbeiten mit Techniken, die eigentlich nur in der Sterneküche verwendet werden und haben internationale Bartender, die sich täglich auf die Suche nach neuen Produkten machen“, beschreibt Cihan sein Konzept. Ähnlich wie bei japanischen Sushi-Restaurants, steht das Produkt im Mittelpunkt. So sitzen die Gäste an geschmackvollen Theken, um so bestmöglich dem Barkeeper bei der Zubereitung der Drinks beobachten zu können. Es entsteht eine direkte Beziehung zwischen Gast und Bartender.

Das Team des Jahres: „Der Plattenladen“ und „Ostbar“ aus Bamberg

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Das Team des Jahres: „Der Plattenladen“ und „Ostbar“ aus Bamberg
Mit dem richtigen Team schafft man alles. Das haben auch Moritz Niederstrasser und Roland Krefft zusammen mit ihrem Team erkannt und prompt den begehrten Team-Preis abgesahnt. Hier sind es nicht einfach nur Mitarbeiter. Es sind Gastgeber und Freunde. Ein Team wie es unterschiedlicher nicht sein könnte: Studenten, Rentner, Rapper und Familie. Ungewöhnlich aber effektiv. Immer wieder zeigt das Team ihre hohe Verbundenheit zueinander und performt mir einem einmaligen Zusammenhalt.

Das Kreativste Café-Konzept: „Strandl 20“ aus München

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Das Kreativste Café-Konzept: „Strandl 20“ aus München
Dieses Jahr räumt München beim Fizzz Award gleich zweimal ab. Doch bei diesem begeisternden Konzept ist das auch nicht verwunderlich. Große Ideen brauchen nicht viel Platz. Das beste Beispiel ist das „Strandl 20“ Am Elisabethmarkt in München. Im gerade mal 20 Quadratmeter großen Markthäuschen rocken Johannes Bayer (Kaffeeröster) und (Toni Lohde (Werbefachmann) ihren Laden, und hohlen aus dem begrenzten Platz einfach alles heraus. Neben einem großen Röstkaffee-Sortiment bieten Sie immer wieder neue Snacks, Zubereitungsideen und Kaffee-Drinks und begeistern so immer wieder aufs Neue ihre Kundschaft.

Das beste Bier-Konzept: „Liebesbier“ aus Bayreuth

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Das beste Bier-Konzept: „Liebesbier“ aus Bayreuth
Wenn sich die Bierkarte liest, wie eine Weinkarte in einem noblen Restaurant, dann ist man wohl im neuen Bierliebhaber-Mekka angekommen. Jeff Maisel und Thomas Wenk haben diese Pilgerstätte der Bierfans erschaffen und damit großes geleistet. 21 Biere vom Fass, mehr als 80 Flaschenbiere, eine eigene Brauwerkstatt. Dazu kommt eine trendbewusste Einrichtung mit hochwertigen Ledersesseln, verschiedenen Tischgrößen und zwischendrin immer mal wieder ein Trödler-Fundstuck. So entstehen Trendsetter.

Der Erfolgsgastronom 2016: Klaus P. Wünsch aus Schwabach

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Der Erfolgsgastronom 2016: Klaus P. Wünsch aus Schwabach
Um eine Erfolgsstory und ein Engagement, dass die Branche in Bewegung bringt kann Herr Wünsch garantiert aufwarten. Als Gründervater der deutsche Foodtruck-Szene hat Herr Wünsch die mobile Genusskultur in Deutschland revolutioniert. 2010 machte er mit dem ersten, richtigen Foodtruck Deutschlands von sich reden. Doch damit war es noch lange nicht getan. Mit der Gründung der Website „Foodtrucks Deutschland“ erschuf er eine Plattform, welche die Aktivitäten einer ganzen Branche bündelte und mit geplanten Veranstaltung wie „Foodtruck RoundUps“ eine Rekordzahl an Gästen anlockte. Eine Erfolgsgeschichte, die den Preis mehr als Verdient hat.

Quelle: Pressemeldung fizzz.de
Bildmaterial credits: Daniel Schäfer

Die Trendgetränke 2017

Die Trendgetränke 2017

In einer Zeit, in der die Anzahl an Vegetarier, Veganer und Clean-Eater zunehmend anwächst und gesunde fair-gehandelte Produkte absolut angesagt sind, muss auch die Gastronomie und Lebensmittelbranche mithalten können. Mit neuen Mischungen, trendigen Zutaten und kreativen Rezepten haben sich in diesem Jahr bereits deutlich verschiedenste Drink Trends abgezeichnet. Im Folgenden werden einmal einige der neusten Getränke- und Cocktailtrends 2017 vorgestellt.

Neue Konzepte

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Die Anfrage nach alkoholfreien und gleichzeitig genießbaren Trendgetränken, nach home-made Gastro Trends und nach neuen Getränken, die als Gesundheits-Bomben gelten steigt zunehmend. Neben dem Geschmack spielt aber auch ein hippes und ansprechendes Aussehen und die Präsentation eine Rolle. Durch Mischungen mit neuen exotischen Zutaten soll diesen Getränken das gewisse Etwas verliehen werden. Neue Geschmacksrichtungen bei Limos wie etwa Limette-Gurke erfreuen sich großer Nachfrage. Auf der anderen Seite wird aber auch vermehrt auf die Herkunft der Zutaten wertgelegt: so punkten home-made Getränke aus regionalen Obst und Früchten besonders bei jungen Leute zunehmend. Alkoholfreie und Bio-Getränke stehen ebenfalls hoch im Kurs.

Alkoholfreies Bier

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Alkoholfreies Bier: Bier-Marken wie Edinger machen es vor. Mit neuen alkoholfreien Sorten wie Erdinger Alkoholfrei Zitrone und Erdinger Alkoholfrei Grapefruit setzt die Marke einen erfrischenden Trendgetränke auf den Markt, gemäß dem Motto: 0% Alkohol, 100% Geschmack! Neben dem alkoholfreien Bier sind auch Mocktails (alkoholfreie Cocktails) absolut begehrt.

Eistee

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Eistee: besonders für den anstehenden Sommer eignen sich kreative Eistee-Getränke perfekt für die Saison. Der Eistee Indian Summer in Bio-Qualität beinhaltet weder Süßstoff noch zusätzliche Aromen. Die Kombination aus natürlichem Zucker sowie frisch aufgebrühtem Grüntee, der aus kontrolliertem Anbau stammt, trifft den Zeitgeist auf den Punkt. Derzeit ist der trendige Eistee in den Sorten Lemongrass, Peach und Pomegranate erhältlich.

Echte Säfte

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Säfte aus 100% Fruchtgehalt: gesund und reine Vitaminbomben. Mit regionalen Früchten und exotischen Geschmacksrichtungen bietet KUMPF dieses Jahr neue trendige Getränkesorten wie etwa Cranberry-Nektar, Lebensfreude Pur (Kombi aus Mango-Grüntee-Extrakt), Rhabarber-Nektar und Rosige Zeiten (Guave, Litschi, Aloe-Vera-Extrakt).

Afri-Cola aus Köln

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Afri-Cola aus Köln: diese Szenegetränk setzt seine Erfolgsgeschichte auch dieses Jahr fort. Mit verschiedenen Sorten ist die Afri-Cola – egal ob mit oder ohne Zucker, viel oder wenig Koffein, Glas- oder PET-Flasche – ein absolutes Trendgetränk 2017!

Chagatee: Der Chaga Chino

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Chaga-Pulver und Chaga-Tee (Chagachino): Chaga, ein Heilpilz der auf Birken wächst (deutsch: Schiefer Schillerporling) stellt 2017 ein trendiges veganes Wundermittel dar und ist in der traditionell chinesischem Medizin schon lange als Vitalpilz begehrt. Mit viel organischen Säuren, Magnesium, Kalium und Mangan liefert der Chagachino viele wichtige Nährstoffe ist dabei aus rein biologischer Anzucht erhältlich. Ein alternatives und gesundes Inn-Getränk!

Vegane Drinks und Power-Smoothies

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Vegane Drinks und Power-Smoothies: frisch, bunt und gesund. Smoothies als vegane Powerdrinks werden seit Jahren immer beliebter. Und das zurecht: das Mixen von frischem Gemüse und Früchten, Kräutern und essentiellen Ölen liefert eine gigantische Menge an wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Orange-Kurkuma-Detox-Drink, Ananas-Zucchino-Smoothie oder Aloe-Gurken-Smoothie mit Koriander, bei den Rezepturen der veganen Drinks sind keine Grenzen gesetzt und werden inzwischen häufig als Synonym für den Detox-Trend verwendet.

Fazit

Egal welches Trendgetränk euch am meisten anspricht, die neuen Getränketrends 2017 haben allerhand zu bieten! Es gilt wieder einmal: probiere alles, denn nächstes Jahr warten wieder neue Trends auf deine Geschmackssinne.

Die Food Trends 2017 – Was isst man dieses Jahr?

Die Food Trends 2017!

Nie zuvor hat die Lebensmittelbranche so vor neuen Ideen, Innovationsfreudigkeit und Kreativität gesprudelt wie heute. Fast täglich kommen neue Kreationen, Produkte und Zutaten auf den Markt, die die Gastronomie und die Lebensmittelbranche erobern. Besonders begehrt sind heutzutage gesunde und regionale Food Trends, die aber gleichzeitig ausgefallen sind. Im Folgenden stellen wir einige der beliebtesten Trendgerichte und Superfood-Speisen in diesem Jahr vor.

Vegane/ vegetarische Gerichte und Clean Eating

Die „Grüne Szene“ erobert immer weiter ganze Städte und Regionen. Die Nachfrage nach vegetarischen (fleischlos) und immer mehr auch veganen Gerichten (Verzicht auf Fleisch- und Milchprodukte) steigt in Deutschland stetig an. Da inzwischen jedoch bekannt ist, dass viele vegane Lebensmittelersatzprodukte nicht unbedingt gesund sind, macht sich die neue Clean-Eating-Szene zunehmend bemerkbar: bei diesem „sauberen“ Ernährungskonzept soll auf künstliche Zusätze und Zucker verzichtet und die (Bio-)Speisen alle selbst und frisch zubereitet werden.

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Regionale Trends & Speisen im Trend

Produkte die aus der Region kommen, saisonal verwendet werden und von Bio-Qualiät sind erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Wirbt ein Restaurant mit der Verwendung von ausschließlich regionalen Zutaten hat jeder Gast automatisch das Gefühl etwas für Gesundheit und die Nachhaltigkeit zu tun.

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Superfood

Superfood ist in der Gastronomie- und Lebensmittelbranche wohl das Wort des Jahres. Bis dato eher unbekannte Produkte – beispielsweise Chia-Samen, Goji-Beeren oder die Açaí-Beere – erhalten plötzlich durch ihren überdurchschnittlichen Nährstoffanteil viel Aufmerksamkeit bei den gesundheitsbewussten Konsumenten. Doch auch regionale Speisen sind wieder vermehrt im Trend. So zählen auch Rotkohl, Spinat und Blaubeeren zum supergesunden Superfood. Verarbeitet werden können diese Lebensmittel in jeglicher Form; vom Smoothie über Salate bis hin zur Müslimischung.

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Restaurant-Trends: “Ess-“thetik und Californication

Diese Begriffe beschreiben die neuen Maßstäbe in der Gastronomie. Neben einem guten Koch, einwandfreien Produkten und kompetenten Service stehen die Authentizität und ein eigenes Konzept eines Restaurants immer mehr im Vordergrund, das vor allem auch durch ein spezielles Design ausgedrückt wird. Netzwerke zwischen Produzenten, verarbeitenden Betrieben und den Konsumenten – sprich uns Gästen – sorgen für neue Impulse und Ansätze in der Gastronomiebranche.

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Brinner (Breakfast and Dinner)

Nicht nur in den Lebensmittelprodukten, sondern auch in der Art des Essens gibt es neue Speise Trends zu entdecken. Aus den USA herüber geschwappt ist die Kombination aus süßen Frühstück und deftigen Abendessen. Klassisches Beispiel dieser neuen kulinarischen Bewegung sind Omelett- und Cerealien-Gerichte oder klassische Pancakes mit Speck bis in den späten Abend hinein.

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Neue Flavors

Die Palette an Aromen und Geschmacksrichtungen – egal ob künstlich oder natürlich – war noch nie zuvor so breit gefächert. Fast täglich kommen neue Geschmackskombinationen heraus die uns neugierig machen und – mal mehr, mal weniger – begeistern.

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Convenience

Für alle die keine Zeit und Lust haben sich groß in der Küche zu betätigen stellt das Convenience-Food (deutsch: Bequemlichkeit, Komfort) eine beliebte Möglichkeit dar, mit wenig Aufwand viel zu bekommen. Dabei handelt es sich um vorgefertigte Lebensmittel, bei denen nur bestimmte Zubereitungsschritte vom Hersteller übernommen werden, um die Essenszubereitung einfach und schnell aber auch gesund zu gestalten. Unterteilt werden kann diese Sparte in küchenfertige (z. B. ungewürztes Tiefkühl-Gemüse und Mischsalate), garfertige (z. B. Nudeln), anrührfertige (z. B. Instantgerichte), zubereitungsfertige  (z. B. Tiefkühl-Fertiggerichte) und verzehrfertige Produkte (z. B. Lieferservice). Sehr beliebt ist auch das regelmäßige Liefern lassen von Speiseboxen mit frischen portionierten Zutaten in Kombination mit darauf abgestimmten Rezepten.

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Kommentar

Der Warsteiner Gastronomiepreis 2017

Der Warsteiner Gastronomiepreis 2017

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In diesem Jahr fand die 23. Verleihung des Warsteiner Gastronomiepreises statt. Jeder Gastronom und jede Gastronomin, kann sich seit 1994 für diese Auszeichnung bewerben.

Bewertet werden insbesondere außergewöhnliche Leistungen, unternehmerische Stärken, nachhaltige Ideen und die Entwicklung von neuen zukunftsträchtigen Konzepten. Übrigens: die jeweils geführte Biermarke der Bewerber spielen keine Rolle.

Dieses Jahr wurde der Gastronomie-Preis neben den Kategorien „Food“ und „Beverage“ auch erstmals in der Kategorie „Music“ verliehen. Im Berliner „ewerk“ fand die Preisverleihung am 20. Februar mit über 300 Gästen statt. Vorsitzende der Jury waren unter anderem Martin Hötzel, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, und Catharina Cramer, geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe.

Stolze Gewinner im Jahr 2017 waren:

Barbara und Bernd Glauben vom Romantik Hotel Goldene Traube Coburg in der Kategorie „Food“ aufgrund eines „traditionsreichen Hauses“ mit gleichzeitig „innovativer Gastlichkeit“, Christopher Julian Smith mit dem Chinaski in der Kategorie „Beverage“ für sein bemerkenswertes Gesamtkonzept und – in der neuen Kategorie „Music“ – das Berliner Trio Daniel Lente, Azar Moorad und Jan Denecke vom Haubentaucher, für eine „besonders große Bandbreite an Entertainment“, wie sich die Jury äußerte.

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Zusätzlich wurde Jürgen Gosch, der internationale Spitzengastronom aus Sylt, der Award für sein Lebenswerk als besondere Gastronomieauszeichnung verliehen. Der Warsteiner Preis für das Lebenswerk ging in diesem Jahr an Jürgen Gosch, der mit seiner Aufstiegsgeschichte vom Krabbenpuler zum Spitzengastronom seine gastronomische Leidenschaft unterstreicht. Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident von Schleswig Holstein a. D., brachte die Lebensleistung des Ehrenpreisträgers auf den Punkt: „Gosch besucht man nicht nur wegen Essen und Trinken, wegen Fisch, Wein und Bier“, erklärt er, „Gosch besucht man wegen Gosch: Jürgen Gosch ist das Erlebnis.“

Die Restaurant & Bar Design Awards 2017

Die schönsten Bars und Restaurants der Welt

Am 5. Oktober 2017 jähren sich nun zum neunten Mal die Auszeichnungen der Restaurant & Bar Design Awards. Unter den Anwärtern finden sich Gastronomiekonzepte mit verschiedensten Locations. Von ausgezeichneten Sterne-Restaurants bis hin zum dynamischen Popup Restaurant hat jeder Teilnehmer die Chance auf die begehrte Auszeichnung.

Die Awards ziehen die weltbesten Designer, Top-Gastronomen und Juroren aus dem Vereinigten Königreich und weltweit an. Zu den jüngsten Namen gehören Zaha Hadid, Kengo Kuma, Foster & Partners, Stephen Alden, Gordon Ramsay, Tony Chambers, Alberto Alessi, Thomas Heatherwick und viele weitere.

Anfang Oktober ist es also wieder so weit. Die finale Auszeichnung findet dieses Jahr im London’s King’s Cross statt.

Wer einen Einblick in die atemberaubenden Designs der Bars und Restaurants aus der Shortlist werfen möchte, kann diese Bildergalerie auf der Website von Restaurant & Bar Design Award finden.

Die Kategorien der Auszeichnungen

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Hier einige Instagram-Eindrücke der “Design Award-Anwärter”